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Hauttransplantationen könnten eine effektive Möglichkeit zur Behandlung der Hautkrankheit Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) sein. Forscher des Henry Ford Hospitals transplantierten 32 Patienten, bei denen Teile des Körpers ihre natürliche Farbe verloren hatten, gesunde Hautzellen. Die behandelten Hautregionen erhielten durchschnittlich zu 52 Prozent wieder ihre ursprüngliche Hautfarbe zurück.
Bei einer bestimmten Form der Krankheit lag dieser Wert sogar bei 74 Prozent. Die Eingriffe wurden unter lokaler Betäubung durchgeführt. Der leitende Wissenschaftler Iltefat Hamzavi betonte, dass diese Ergebnisse für die Patienten von großer Bedeutung waren. Obwohl es sich hier erst um vorläufige Ergebnisse handle, sei der chirurgische Eingriff bei manchen Patienten wirkungsvoller als die derzeit zur Verfügung stehenden Standardbehandlungen wie Lichttherapie oder Medikamente.
Melanozyten-Keratinozyten-Transplantation
Patienten mit dunkler Hautfarbe und jene, die nur an einer Seite des Körpers an Vitiligo leiden, dürften laut Hamzavi am meisten von dem neuen Verfahren profitieren. Das Verfahren ist als Melanozyten-Keratinozyten-Transplantation kurz MKTP bereits bekannt. Melanozyten sind jene Zellen die die Pigmente in Haut, Haaren und Augen produzieren. Sie werden aus gesunden Hautbereichen entnommen und danach aufgeteilt, um so eine gesunde Hautzellenmischung zu erreichen.
Dieses Gemisch wird dann auf den zu behandelnden Bereich aufgetragen und mit einem eigens entwickelten Verbandsmaterial abgedeckt. Für die aktuelle Studie wurden laut BBC 32 Patienten zwischen 18 und 60 Jahren behandelt, 19 Männer und 14 Frauen. Zu den behandelten Körperteilen gehörten Hände, Arme, Beine, Füße, das Gesicht und der Bauch.
Michaela Monschein | Quelle: pressetext.austria
Weitere Informationen: www.henryfordhealth.org
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