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Welche Risikofaktoren für Darmkrebs gibt es? Welche neuen Vorsorgemethoden erleichtern die Arbeit der Mediziner? Helfen Bluttests und Kapselendoskopie die Akzeptanz der Bevölkerung für die Darmkrebsvorsorge zu erhöhen?
Fragen, mit denen sich am 14.07.2010 international anerkannte Experten beim zweiten Symposium des Netzwerks gegen Darmkrebs in München auseinandersetzten. Die Intention: die deutschlandweite Teilnahmerate an der Darmkrebsvorsorge zu erhöhen sowie ein Vorsorge- und Früherkennungsprogramm einzuführen. In diesem Jahr konnte das Netzwerk über 140 Allgemeinärzte sowie Gynäkologen und Betriebsärzte aus ganz Bayern für die Tagung gewinnen.
„Den größten Einfluss auf die Entscheidung für oder gegen die Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge hat das Gespräch mit den zuweisenden Medizinern wie Hausärzten und Gynäkologen“, erklärt Christa Maar, Präsidentin des Netzwerks und Vorstand der Felix Burda Stiftung. Der Verein will Wissenschaftler, Mediziner, Patienteninitiativen sowie Vertreter des Gesundheitswesens und der Industrie fachübergreifend vernetzen und hat sich zur Aufgabe gemacht, vorhandene Defizite in der Darmkrebsvorsorge zu identifizieren und vorbeugende Maßnahmen zu fördern.
Im Fokus der Münchner Konferenz standen die aktuellsten Erkenntnisse zu Risikofaktoren für Darmkrebs sowie die neusten Entwicklungen in der präventiven Diagnostik. „Für die tägliche Praxis ist es für Mediziner enorm wichtig, wenn sie intensivere Kenntnis über Themen wie Leistung und Qualität der neuen Generation von Vorsorgetests haben und wissen, wer warum ein höheres Risiko als die übrige Bevölkerung für die Entwicklung einer Darmkrebserkrankung hat“, betont Christa Maar die Notwendigkeit solcher Informationsveranstaltungen.
Anja Kropp | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.netzwerk-gegen-darmkrebs.de/
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