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Bessere Lebensqualität durch Misteltherapie?

21.04.2006

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Ambulanz für Naturheilkunde und Integrative Medizin der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg bietet Patientinnen mit Brustkrebs Teilnahme an einer klinischen Studie an

Kann eine Misteltherapie dazu beitragen, dass sich Patientinnen mit Brustkrebs wohler fühlen? Die Ambulanz für Naturheilkunde und Integrative Medizin der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg bietet Patientinnen, die an Brustkrebs in einem fortgeschrittenen Stadium erkrankt sind und bei denen deshalb die Verbesserung der Lebensqualität besonders wichtig ist, die Teilnahme an einer klinischen Studie an.


"Wir wollen untersuchen, ob eine Behandlung mit Mistelpräparaten die Lebensqualität bessern, Beschwerden verringern, eine depressive Stimmung lindern sowie Hormonwerte und Immunfaktoren positiv beeinflussen kann", sagt die Leiterin der Ambulanz, Dr. Cornelia von Hagens.

Obwohl die Misteltherapie seit rund 80 Jahren bei Patienten mit Tumorerkrankungen mit positiven Erfahrungen eingesetzt wird, ist ihre Wirksamkeit nicht bewiesen. Es fehlen Studien, die den wissenschaftlichen Ansprüchen der modernen Arzneimitteltherapie genügen.

Die Heidelberger Studie dauert für teilnehmende Patientinnen 6-9 Monate, eine Fortsetzung der Misteltherapie für weitere 12 Monate ist möglich. Die Misteltherapie - drei Injektionen pro Woche - wird eng von der Naturheilambulanz in Zusammenarbeit mit den Frauen- und Hausärzten überwacht.

Interessierte Patientinnen wenden sich bitte an die Ambulanz für Naturheilkunde und Integrative Medizin der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg: Telefon: 06221 / 56 377 04 (Anrufbeantworter), Fax: 06221-565433 oder e-mail: frauenklinik.ambulanz.nhv@med.uni-heidelberg.de

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de

Dr. Annette Tuffs | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.klinikum.uni-heidelberg.de

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