Anzeige
Das NUGENOB-Projekt wurde ins Leben gerufen, um insbesondere die Verbindungen zwischen Ernährungsgewohnheiten und genetischen Variationen unter den Europäern zu untersuchen. Das Gesamtziel lag im Erwerb und in der Bereitstellung weiterer Erkenntnisse zur Fettleibigkeit und somit in der Verbesserung therapeutischer und vorbeugender Methoden gegen diese Krankheit.
Insgesamt beteiligten sich 771 fettleibige und 119 schlanke Europäer aus 8 Städten an der Studie, die sowohl Informationen zu den Ernährungsgewohnheiten und zum Lebensstil als auch genetische und biochemische Analysen umfasste. Der gesamte Umfang der im Laufe des NUGENOB-Projekts gesammelten Daten wurde in eine einzige Datenbank, die NUGENOB-Datenbank, eingegeben.
Die Datenbank beinhaltet Hintergrundinformationen und Daten zu medizinischen Untersuchungen aller an der Studie teilnehmenden Versuchspersonen. Diese Untersuchungen umfassten die Beurteilung der Diät-Energiewerte, des Substratmetabolismus sowie den Spiegel relevanter Hormone, Metaboliten und Substrate. Die fettleibigen Versuchspersonen nahmen an einem 10-wöchigen Interventionsprogramm teil, das aus einer hypokalorischen Diät bestand. In dieser Zeit wurde die Nahrungsaufnahme überwacht und die Daten wurden ebenfalls in die NUGENOB-Datenbank eingetragen.
Darüber hinaus wurden Genotyp-Profile aller Einzelpersonen in Bezug auf interessante spezifische Genvariationen in den Datensatz eingefügt. In die NUGENOB-Biobank, einem speziellen Abschnitt der Datenbank, wurden alle genetischen Daten zusammen mit den Ergebnissen aus den Analysen der Serum- und Plasmaproben eingeordnet. Die Biobank beinhaltet spezifische Messungen aus Proben, die innerhalb der 10-wöchigen hypokalorischen Diät entnommen wurden, sowie genetische Informationen fettleibiger und schlanker Teilnehmer.
Man sollte außerdem erwähnen, dass die Untersuchung einer Reihe von Standard-Arbeitsanweisungen (Standard Operating Procedures - SOPs) folgte, die jeden Aspekt der Studie abdecken. Wahrscheinlich werden diese SOPs auch in zukünftigen Studien mit ähnlicher Reichweite und entsprechendem Umfang Anwendung finden.
In einer Zeit, in der die Fettleibigkeit für die EU-Bevölkerung ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellt, zählt die NUGENOB-Datenbank insgesamt zu einem der ersten Versuche in Europa, die Verbindungen zwischen Ernährungsverhalten und genetischer Veranlagung zu erfassen. Es wird erwartet, dass die erzielten Ergebnisse die weitere Forschung auf diesem Gebiet bedeutend unterstützen und einen Rahmen zur Entwicklung effektiver Wege für den Kampf gegen die Fettleibigkeit bilden.
Kontakt:
Sorensen, Thorkild IA (Professor)
Institute of Preventive Medicine
H:S Kommunehospitalet
1399 Copenhaguen, Dänemark
Tel: +45-33-383860
Fax: +45-33-324240
Email: tias@ipm.hosp.dk
URL: http://www.ipm.hosp.dk/
Sorensen, Thorkild | Quelle: Cordis Technologie-Marktplatz
Weitere Berichte zu: Diät > Fettleibigkeit > NUGENOB-Projekt > SOPs
Sound rather than sight can activate ‘seeing’ for the blind
07.02.2012 | The Hebrew University of Jerusalem
Neuer Wirkstoff gegen die Herzschwäche
07.02.2012 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Eine Puppe in der Puppe und noch eine drumherum – so erklärt Thomas Fässler seine Moleküle: Er packt ein Atom in einem Käfig in noch ein weiteres Atomgerüst.
Mit ihrer großen Oberfläche könnten solche Strukturen als hocheffiziente Katalysatoren dienen. Wie bei dem russischen Holzspielzeug sitzt ganz innen drin ein einzelnes kleines Zinnatom, eingepackt in eine Hülle aus zwölf Kupferatomen, und diese ist nochmals umgeben von weiteren 20 Zinnatomen.
In der Arbeitsgruppe von Professor Fässler am Institut für Anorganische ...
Eine Notunterkunft muss schnell verfügbar, kostengünstig, leicht zu transportieren und unkompliziert im Aufbau sein.
In der Katastrophenhilfe ist daher das Zelt die erste Wahl. Doch oft wird aus dem Provisorium ein Dauerzustand, der sich über Jahre erstrecken kann. Ziel des Projektes Architekturstudierender am KIT: ein Ansatz, der die Lebensbedingungen in solchen Zeltlagern verbessert. Mit der sechseckigen Konstruktion „x-tent.me“ entwickelten sie eine Übergangsform zwischen temporärer ...
Viele Insektenlarven fressen Pflanzen und richten so in der Landwirtschaft Schaden an. Wie wird das Fressverhalten der Larven gesteuert, welche Hormone sind daran beteiligt? Das untersuchen Wissenschaftler vom Biozentrum der Universität Würzburg. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ihr Projekt.
Ob ein Mensch Hunger spürt oder sich satt fühlt, wird durch ein komplexes Signalnetzwerk in seinem Organismus bestimmt. Daran beteiligt sind Nervensystem, Magen-Darm-Trakt, Bauchspeicheldrüse und Fettzellen, wobei diese Akteure über so genannte Neuropeptide wie Orexin und über Peptidhormone wie Insulin oder Leptin miteinander kommunizieren. Peptide von diesem Typus spielen im ...
Siemens hat eine getriebelose Windenergieanlage mit sechs Megawatt (MW) Leistung für den Offshore-Einsatz auf den Markt gebracht.
Windturbinen ohne Getriebe zeichnen sich durch ein robustes Design und ein geringes Gesamtgewicht aus. Diese Kombination senkt Infrastruktur-, Installations- und Wartungskosten und steigert die Energieausbeute und damit die Rentabilität über die gesamte Lebensdauer der Anlage. Die Rotorblätter der SWT-6.0-Windturbine sind mit 75 Meter Länge die größten für 6-MW-Anlagen.
Sie basieren auf ...
Siemens hat den weltweit ersten Leistungsschalter entwickelt, der bei Spannungen von 1,2 Millionen Volt arbeitet.
Solche Ultrahochspannungen erhöhen die Übertragungskapazität von Stromleitungen und bieten so die Möglichkeit, auf relativ wenigen Trassen große Mengen elektrischer Energie zu transportieren.
Leistungsschalter werden in Umspannwerken eingesetzt, um einzelne Stromleitungen zu- oder abzuschalten. Der neue Schalter ist für eine Testinstallation im indischen Bina bestimmt. Indien setzt auf die Ultrahochspannungs-Technik, um seine ...
Anzeige
Anzeige

07.02.2012 | Physik Astronomie
Sharp images from the living mouse brain
07.02.2012 | Biowissenschaften Chemie
07.02.2012 | Architektur Bauwesen
Zuverlässig und sicher fahren mit alternativen Antrieben
07.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
II. HHL-Energiekonferenz zu “Smart Cities“
07.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
GI-VDE-Forum zum Thema IT-Sicherheit auf der CeBIT am 9. März 2012 ab 11:00 Uhr
07.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten