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Symptome werden immer geringer
Um sich weiter verbreiten zu können, hat sich Syphilis von einer schweren Erkrankung in eine leichtere verwandelt. Der Wissenschaftler Robert Knell vom Queen Marys College argumentiert, dass diese Krankheit zu bösartig war. Erkrankte waren so eingeschränkt, dass ein Geschlechtsverkehr unwahrscheinlich wurde. Um eine weitere Übertragung sicher zu stellen, musste sich die Bakterie verändern. Knell veröffentlichte seine Theorie im Fachmagazin Biology Letters
Syphilis im Anfangsstadium verursachte eine schwere Pustelbildung im Gesicht, die von einem fauligen Geruch begleitet wurde. Diese Symptome ermöglichten laut Knell die Meidung infizierter Personen und so eine Verringerung der Übertragung. Weitere Symptome wie starke Gelenksschmerzen schränkten sexuelle Aktivitäten zusätzlich ein. Als Folge wurden weniger bösartige Krankheitsformen häufiger übertragen. Das führte zu Veränderungen bei der Schwere der Erkrankung.
Laut Knell erfolgte diese Veränderung in einem relativ kurzen Zeitraum. Der Einsatz von Antibiotika lässt eine weitere Verringerung der Virulenz erwarten. "Syphilis ist heute selten. Die Zahl der Neuerkrankungen steigt jedoch rapid. In Großbritannien bemerkten Infizierte zuletzt keine Symptome." Nach 1496, dem ersten Auftreten in Europa, verwandelte sich die Erkrankung innerhalb von 50 Jahren in die heute bekannte Form. Die ersten Veränderungen der Virulenz wurden nach fünf bis sieben Jahren bemerkt. Nach einem Zeitraum, der für die Bildung einer Resistenz zu kurz war.
Michaela Monschein | Quelle: pressetext.austria
Weitere Informationen: www.qmc.ac.uk
www.pubs.royalsoc.ac.uk/bio_let_homepage.shtml
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Kuschelhormon, Treuehormon, Angstlöser – häufig gebrauchte Schlagwörter für das Neuropeptid Oxytocin, das sich in den letzten Jahren als ein Stoff erwiesen hat, der unser Verhalten in zentralen Regionen des Gehirns positiv beeinflussen kann. Was jedoch bisher völlig unklar war: Wie gelangt dieser Botenstoff aus dem Hypothalamus in die Hirnbereiche, die ...
Ein neuartiger Biopolymer-Film aus Lachs-DNA mit Silber-Nanopartikeln speichert Informationen kostengünstig und umweltverträglich.
Entstanden ist das organische System in fächer- und länderübergreifender Zusammenarbeit von Wissenschaftlern des DFG-Centers for Functional Nanostructures (CFN) am KIT und des Institute of Photonics Technologies an der National Tsing Hua University in Taiwan. Der DNA-Datenspeicher eignet sich unter anderem für biotechnische Anwendungen, etwa als Bauteil in Biosensoren.
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Bildveröffentlichung der Europäischen Südsternwarte (Garching) - Mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO haben das bislang detailreichste Infrarotbild der Sternkinderstube des Carinanebels aufgenommen. Es zeigt vor dem spektakulären Hintergrund einer himmlischen Landschaft auf Gas, Staub und jungen Sterne zahlreiche nie gesehene Details und zählt zu den atemberaubendsten VLT-Bildern überhaupt.
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Auf der embedded world identifizieren Wissenschaftler der Fraunhofer ESK Lücken im Funkspektrum, um diese für zusätzliche Übertragungen zu nutzen.
Der in Halle 5, Stand 5-228, vorgestellte Prototyp zeigt das Funkspektrum in einem 3D-Spektrogramm, markiert die prognostizierten Lücken und prüft deren Eintreffen. Diese Methode, Cognitive Radio, verbessert die Übertragungsqualität in einem bereits vollen Funkspektrum ohne aufwändiges, statisches Koexistenzmanagement. Ziel ist eine höhere Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Funk für die Automatisierung.
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Eine Puppe in der Puppe und noch eine drumherum – so erklärt Thomas Fässler seine Moleküle: Er packt ein Atom in einem Käfig in noch ein weiteres Atomgerüst.
Mit ihrer großen Oberfläche könnten solche Strukturen als hocheffiziente Katalysatoren dienen. Wie bei dem russischen Holzspielzeug sitzt ganz innen drin ein einzelnes kleines Zinnatom, eingepackt in eine Hülle aus zwölf Kupferatomen, und diese ist nochmals umgeben von weiteren 20 Zinnatomen.
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