Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     Siemens  n-tv 
Datenbankrecherche:

Fachgebiet (optional):

 

Comparison of Venlafaxine and SSRIs in the Treatment of Depression

22.02.2008
There are numerous antidepressant medications currently on the market, but sadly, many patients still experience the debilitating symptoms of depression even with treatment.

Anzeige

A new study published in the February 15th issue of Biological Psychiatry set out to compare two popular classes of antidepressants, the newer serotonin and norepinephrine reuptake inhibitors (SNRIs), like venlafaxine (Effexor), and the older selective serotonin reuptake inhibitors (SSRIs), like fluoxetine (Prozac) and citalopram (Celexa), to determine if one provides an overall greater benefit.


To do so, the authors performed a meta-analysis, by pooling the results of 34 double-blind randomized controlled trials that compared a single SNRI, venlafaxine, to other SSRIs. Dr. Charles Nemeroff, senior author on the paper, reports their findings: “Venlafaxine was superior to SSRIs in efficacy overall, and moreover, statistically superior to fluoxetine but not to paroxetine, sertraline or citalopram. Venlafaxine had a higher dropout rate due to adverse events.” These findings indicated a 5.9% advantage in remission rates for venlafaxine. The authors also report that the typical doctor would need to treat 17 patients to have a single patient benefit from being treated with venlafaxine rather than an SSRI.

Acknowledging the seemingly small advantage, John H. Krystal, M.D., Editor of Biological Psychiatry and affiliated with both Yale University School of Medicine and the VA Connecticut Healthcare System, comments that this article “highlights an advance that may have more importance for public health than for individual doctors and patients.” He explains this reasoning:

If the average doctor was actively treating 200 symptomatic depressed patients and switched all of them to venlafaxine from SSRI, only 12 patients would be predicted to benefit from the switch. This signal of benefit might be very hard for that doctor to detect. But imagine that the entire population of depressed patients in the United States, estimated to be 7.1% of the population or over 21 million people, received a treatment that was 5.9% more effective, then it is conceivable that more than 1 million people would respond to venlafaxine who would not have responded to an SSRI. This may be an example of where optimal use of existing medications may improve public health even when it might not make much difference for individual doctors and patients.

Thus, in the typical clinical practice this difference constitutes a barely detectable benefit, but this difference could be meaningful across the large population of depressed patients in the United States.

Jayne Dawkins | Quelle: alphagalileo
Weitere Informationen: www.elsevier.com/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Diabetes Rates Vary Widely in Developing Countries, One in Ten Cases Untreated
03.02.2012 | Drexel University

nachricht Muttermilch tut der Lunge gut
03.02.2012 | Schweizerischer Nationalfonds SNF

Alle Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>


Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ein strahlender Auftritt - Weltpremiere der „sporttissimo“ Lichtkunstobjekte beim „Ball des Sports 2012" in Wiesbaden


„großartig“ – dieses Kompliment war gestern öfter von Prominenten aus Sport, Wirtschaft, Politik und Entertainment, zum Thema Lichtkunstobjekte beim „Ball des Sports“ zu hören. Schon am roten Teppich wurde ihr Blick angezogen von zwei symbolträchtigen, magisch leuchtenden „sporttissimo“ - Lichtskulpturen mit dem Titel „EMOTION“. Ein Blickfang, dessen Wirkung sich niemand entziehen konnte.

Aber auch von weitem waren die in wechselnden Farben strahlenden Kunstobjekte, die eine stattliche Höhe von 4,5 m aufweisen, nicht zu übersehen. Dabei beeindrucken sie nicht nur durch Größe und Leuchtkraft, sondern auch durch die sympathische Symbolik. In abstrakter Form und dennoch deutlich erkennbar, setzen die Objekte den Moment der ...

Im Focus: Startschuss für eine neue, internationale Forschungsinitiative zur Evolution der Insekten


Das 1KITE Projekt (1K Insect Transcriptome Evolution), in dem sich Forscher aus der ganzen Welt in noch nie dagewesener Weise zusammengetan haben, um das Geheimnis des evolutiven Erfolges der Insekten mittels Transkriptomen von 1.000 Insektenarten zu lüften, ist jetzt gestartet. Für die Dauer von drei Jahren werden fünf Millionen Euro vom Bejing Genomics Institute, dem größten nationalen Forschungsinstitut Chinas, zur Verfügung gestellt, um die Transkriptomdaten zu erheben.

1KITE umfasst ein internationales Team von renommierten Experten für molekulare Biologie, Morphologie, Paläontologie, Taxonomie, Embryologie und Bioinformatik. Rund 50 Wissenschaftler aus Australien, China, Deutschland, Japan, Mexiko, Österreich und den USA arbeiten im 1KITE-Projekt.

Aus Deutschland sind beteiligt: die Universität Bonn, das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn, die Universität Jena ...

Im Focus: Die Entdeckung der Verlangsamung


Pulsare können durch Materie, die von außen auf sie einströmt, nicht nur beschleunigt, sondern auch verlangsamt werden. Das erklärt einige Rätsel.

Pulsare gehören zu den exotischsten, bekannten Himmelskörpern. Sie besitzen Durchmesser von etwa 20 Kilometern, beinhalten aber in etwa die Masse unserer Sonne. Ein würfelzuckergroßes Stück ihrer ultrakompakten Materie würde auf der Erde mehrere hundert Millionen Tonnen wiegen.

Eine Unterklasse von ihnen, die Millisekundenpulsare, wirbeln zudem bis zu einige hundert Mal ...

Im Focus: Scharfe Live-Bilder aus dem Mäusehirn


Feinste Strukturen des Gehirns aufzudecken, um seine Funktionsweise zu enträtseln – diesem Ziel sind Forscher um Stefan Hell vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie einen entscheidenden Schritt näher gekommen.

Mit der von Hell entwickelten STED-Mikroskopie ist es ihnen erstmals gelungen, scharfe Live-Bilder aus dem Gehirn einer lebenden Maus aufzunehmen. In einer bisher unerreichten Auflösung von unter 70 Nanometern haben sie die winzigen Strukturen sichtbar gemacht, über die Nervenzellen miteinander kommunizieren. Diese Anwendung der STED-Mikroskopie eröffnet Neurobiologen und Medizinern neue ...

Im Focus: Gelbe Biotechnologie: Insekten-Gene im Hochdurchsatz mithilfe von Futterpflanzen erforschen


Durch Verwendung viraler Vektoren können mittels RNAi Genfunktionen in Insekten innerhalb kurzer Zeit studiert werden

Gelbe Biotechnologie ist die Biotechnologie mit Insekten, analog zur grünen (Pflanze) und roten (Tiere) Biotechnologie. Wirkstoffe oder Gene aus Insekten werden charakterisiert und können für die Forschung oder die Anwendung in Landwirtschaft oder Medizin eingesetzt werden.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, verwenden jetzt ein Verfahren, mit dem sie die ...

Alle Focus-News des innovations-reports >>>

Anzeige

B2B Suche
Produkt / Dienstleistung
Firma / Organisation

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Aktuell

Startschuss für eine neue, internationale Forschungsinitiative zur Evolution der Insekten

03.02.2012 | Biowissenschaften Chemie

Microscopy Reveals ‘Atomic Antenna’ Behavior in Graphene

03.02.2012 | Materialwissenschaften

Kölner zeigen, dass es geht: Klimaschutz passt in den Alltag

03.02.2012 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Veranstaltungen

Konferenz EBL 2012 zu elektronischen Baugruppen und Leiterplatten

03.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Den Umstieg zur LED-Beleuchtung erfolgreich meistern

03.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Chaos, Unsicherheit und Risiko

03.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten

FindAndHelp