Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weltherztag: Herzgesund am Arbeitsplatz

22.09.2009
Deutsche Herzstiftung informiert über Vorsorge im Berufsalltag

Ob im Büro, in der Fabrik oder anderswo im Dienst: Unser Arbeitsalltag bestimmt mit, wie gesund wir sind - oder in einigen Jahren noch sein werden. So senkt gesundheitsbewusstes Verhalten am Arbeitsplatz das Risiko für viele Krankheiten - wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen als die weltweit häufigste Todesursache.

Unter dem Motto "Herzgesund am Arbeitsplatz" möchte die Deutsche Herzstiftung anlässlich des diesjährigen Weltherztags am 27. September Arbeitnehmer zu kleinen Veränderungen in ihrem Alltag ermutigen, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit deutlich verbessern können.

Fast die Hälfte aller Menschen rund um den Globus, die an chronischen Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben, sind in der produktiven Phase ihres Lebens. "Dabei handelt es sich bei vielen Ursachen dieser Krankheiten um Faktoren, die jeder Einzelne sehr gut beeinflussen kann", betont Prof. Dr. med. Helmut Gohlke, Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung: "So sind Rauchen, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel zusammengenommen für rund 80 Prozent der jährlich weltweit mehr als 17 Millionen Todesfälle verantwortlich, die in Folge von Herzkrankheiten und Schlaganfällen auftreten. Mit erfolgreicher Vorsorge und Verhaltensänderung - gerade auch am Arbeitsplatz - wären sehr viele dieser Todesfälle vermeidbar."

Bewegung in den Tagesablauf einbauen - bewusst ernähren

In zahlreichen Unternehmen existieren Angebote zur betrieblichen Gesundheitsförderung, letztendlich muss aber jeder selbst die Initiative für seine Gesundheit ergreifen und aktiv werden. Zu einem gesünderen Arbeitsplatz gehört, körperliche Bewegung in den Tagesablauf einzubauen - etwa, indem man Pausen auch zum Laufen nutzt, den Weg zur Arbeit teilweise zu Fuß zurücklegt (z.B. eine oder zwei Haltestellen früher aussteigen) oder häufiger mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt. Mit Kollegen kann man eine Sport- oder Fitnessgruppe gründen oder sich einer bestehenden Gruppe anschließen. Körperlich Aktive haben mehr Freude an ihrer Arbeit, sind konzentrierter und gleichzeitig entspannter.

Arbeitnehmer sollten zudem unbedingt auf einer rauchfreien Umgebung bestehen, denn auch Passivraucher haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ebenso sinnvoll ist es, sich für ein gesundes Essensangebot in der Kantine - zum Beispiel mit Gerichten aus der Mittelmeerküche - einzusetzen. Weitere Empfehlungen für ein herzgesundes Arbeitsplatz-Programm sind, mindestens fünf Mal am Tag Obst oder Gemüse zu essen, weniger Salz zu konsumieren und auf sein Gewicht zu achten. Außerdem sollte man regelmäßig seine Werte für Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker kontrollieren lassen.

Kostenloses Faltblatt "Herzgesund am Arbeitsplatz"

Weitere Informationen und Vorsorge-Tipps für den Arbeitsalltag enthält das von der Deutschen Herzstiftung herausgegebene Faltblatt "Herzgesund am Arbeitsplatz". Es kann kostenlos angefordert werden bei: Deutsche Herzstiftung e.V., Vogtstr. 50, 60322 Frankfurt am Main, per E-Mail info@herzstiftung.de oder online über www.herzstiftung.de

Über den Weltherztag
Der Weltherztag ist eine Initiative der World Heart Federation (WHF), in der sich die Herzstiftungen und kardiologischen Fachgesellschaften von mehr als 100 Ländern zusammengeschlossen haben. Die Interessen von Deutschland werden von der Deutschen Herzstiftung e. V. vertreten.
17/2009
Informationen:
Deutsche Herzstiftung e.V.
Pressestelle
Dr. Klaus Fleck / Pierre König
Tel. 069/95 51 28-140
Fax: 069/95 51 28-345
E-Mail: koenig@herzstiftung.de

Pierre König | idw
Weitere Informationen:
http://www.herzstiftung.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Verschwindende Äderchen: Diabetes schädigt kleine Blutgefäße am Herz und erhöht das Infarkt-Risiko
23.03.2017 | Technische Universität München

nachricht Ein Knebel für die Anstandsdame führt zu Chaos in Krebszellen
22.03.2017 | Wilhelm Sander-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise