Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vernetzte Dienstleistungen vor Ort

11.12.2014

»INDiGeR« fördert regionale Netzwerke für Gesundheit und Prävention im demografischen Wandel

Dienstleistungen für Prävention, Gesundheit und Pflege müssen in einer älter werdenden Gesellschaft und bei ungleicher Verteilung der Menschen auf Stadt und Land diejenigen Menschen erreichen, die sie benötigen. Dazu müssen sich die Anbieter künftig gut vernetzen und enger zusammenarbeiten. Wie das funktionieren kann, erforscht das Projekt »INDiGeR – Innovative Netzwerke für Dienstleistungen und Gesundheit in den Regionen von morgen«.

Durch den demografischen Wandel schrumpft die Bevölkerung in Deutschland, gleichzeitig werden die Menschen tendenziell immer älter. Die Nachfrage nach Präventions-, Gesundheits- und Pflege-Dienstleistungen wird daher künftig noch steigen. Wie aber kann sichergestellt werden, dass die angebotenen Leistungen zum Bedarf in der jeweiligen Region passen und bezahlbar sind? Regionale Dienstleistungsnetzwerke können dazu beitragen, ein wirksames und wirtschaftliches Leistungsangebot zu schaffen und eine hohe Lebensqualität für alle zu sichern.

Bislang unabhängige Dienstleister müssen nun gemeinsam handeln

Doch das Zusammenwirken bislang unabhängig handelnder Akteure bringt neue Herausforderungen mit sich. Leistungsangebote müssen abgestimmt, innovative Dienstleistungen entwickelt und Geschäftsmodelle für die Einbindung der einzelnen Partner entworfen werden. Wie können Organisationsstrukturen, Kommunikationsmechanismen und Entscheidungsarchitekturen aussehen, die ein Handeln in Leistungsnetzwerken erfolgreich machen? Wie können die richtigen vernetzten Leistungsangebote entwickelt und erbracht werden? Diese Fragen wollen die Partner im Projekt »INDiGeR – Innovative Netzwerke für Dienstleistungen und Gesundheit in den Regionen von morgen« beantworten.

INDiGeR zeigt Gestaltungsmöglichkeiten und gute Praxisbeispiele auf

»INDiGeR« erforscht dazu die Bedingungen erfolgreicher Arbeit von Netzwerken in Theorie und Praxis. Die Forschungspartner erarbeiten Gestaltungsoptionen für Strukturen, Prozesse und Technologien zum Aufbau von Dienstleistungsnetzwerken und erstellen Good Practices im Bereich vernetzter Präventions- und Gesundheitsdienstleistungen auf regionaler Ebene. Darüber hinaus werden Vorgehensweisen zur Wirkungsmessung entwickelt sowie Möglichkeiten aufgezeigt, die Erkenntnisse in andere Anwendungsfelder kooperativer Leistungserbringung zu übertragen.

Fünf Organisationen mit Fachwissen in den Bereichen Gesundheitswirtschaft, Dienstleistungsforschung und Netzwerkforschung bilden dabei das Projektteam »INDiGeR«:
- Fraunhofer IAO
- Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Universität Bayreuth
- Fakultät Sozialwesen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart
- Institut für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf
- Institute for Public Health and Healthcare NRW der Steinbeis-Hochschule Berlin.

Ansprechpartner:

Alexander Schletz
Dienstleistungsmanagement
Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart, Germany
Telefon +49 711 970-2184
E-Mail: alexander.schletz@iao.fraunhofer.de

Dr. Anne-Sophie Tombeil
Dienstleistungsmanagement
Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart, Germany
Telefon +49 711 970-2146
E-Mail: anne-sophie.tombeil@iao.fraunhofer.de


Weitere Informationen:

http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/geschaeftsfelder/dienstleistungs-und-personalmanagement/1466-vernetzte-dienstleistungen-vor-ort.html

Juliane Segedi | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Gefäßregeneration: Wie sich Wunden schließen
12.12.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

nachricht Mit 3D-Zellkulturen gegen Krebsresistenzen
11.12.2017 | Universität Bern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mit Quantenmechanik zu neuen Solarzellen: Forschungspreis für Bayreuther Physikerin

12.12.2017 | Förderungen Preise

Stottern: Stoppsignale im Gehirn verhindern flüssiges Sprechen

12.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

E-Mobilität: Neues Hybridspeicherkonzept soll Reichweite und Leistung erhöhen

12.12.2017 | Energie und Elektrotechnik