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UKM-Experte warnt vor hoch giftigem Knollenblätterpilz

05.09.2011
Verzehr kann zu akutem Leberversagen führen

Experten der Uniklinik Münster (UKM) warnen angesichts der aktuellen Pilzsaison vor dem hoch giftigen Knollenblätterpilz.

„Sein Verzehr kann zu akutem Leberversagen führen“, erläutert Prof. Dr. Hartmut Schmidt, Leberexperte und Leiter der Klinik für Transplantationsmedizin an der Uniklinik Münster. Im vergangenen Jahr mussten am UKM zwei Patienten nach Verzehr des Pilzes intensiv behandelt werden. Beide Patienten konnten mit einem aufwändigen Dialyseverfahren gerettet werden und so eine Transplantation vermieden werden. „Allerdings kann es auch dazu kommen, dass eine Lebertransplantation unumgänglich wird“, so Schmidt, der daher zu besonderer Vorsicht mahnt.

„Dieser Pilz wird häufig mit einem Speisepilz in Osteuropa verwechselt“, erläutert Schmidt. „Deshalb sind es meist Menschen aus Osteuropa, denen diese Verwechslung dann hier beim Pilzesammeln in Deutschland widerfährt, typischerweise im September und Oktober.“

Der Verzehr des Pilzes kann dazu führen, dass sich Leberwerte extrem erhöhen und die Blutgerinnung, für die die Leber zuständig ist, zusammenbricht.

Stefan Dreising
Unternehmenskommunikation
- Pressesprecher -
Universitätsklinikum Münster (UKM)
Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude D5
Anfahrtsadresse: Domagkstr. 5
48149 Münster
Tel.: 0251 / 83-5 74 47
eMail: Stefan.Dreising@ukmuenster.de

Stefan Dreising | Universitätsklinikum Münster (UK
Weitere Informationen:
http://www.ukmuenster.de

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