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Wie Tumorzellen wandern – Wege aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung

15.02.2013
Freiburger Sonderforschungsbereich 850 veranstaltet internationales Symposium

Mehr als 400.000 Menschen werden in Deutschland immer noch jedes Jahr mit der Diagnose Krebs konfrontiert. Etwa die Hälfte von ihnen wird an der Erkrankung sterben, die meisten an Metastasen, die aus dem Primärtumor entstanden sind.

Zu verstehen, welche Mechanismen zur Ausbreitung von Krebszellen und zur Entstehung der Tochtergeschwulste führen, ist das Ziel des Sonderforschungsbereichs (SFB) 850, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft unter dem Titel „Kontrolle der Zellmotilität bei Morphogenese, Tumorinvasion und Metastasierung“ 2010 an der Universität und am Universitätsklinikum Freiburg bewilligt hat.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Entwicklungsbiologie und der Krebsforschung untersuchen die molekularen Mechanismen, die zur Tumorzellinvasion in andere Organe und Gewebe und zur Metastasenbildung führen. Besonders im Fokus stehen dabei Studien zur Zellbeweglichkeit.

Eben diese Zellbeweglichkeit – wie sie einerseits während der Entwicklung von Organen und andererseits bei der Krebsentstehung kontrolliert wird – ist das zentrale Thema eines internationalen Symposiums, zu dem der Sonderforschungsbereich 850 vom

20.–22. Februar 2013
ins Otto-Krayer-Haus, Albertstr. 25,
79104 Freiburg
einlädt.
Experten aus den USA, Großbritannien, Österreich, der Schweiz und Deutschland diskutieren mit Forscherinnen und Forschern aus dem SFB 850 neueste Erkenntnisse und wie diese betroffenen Patienten möglichst rasch zugutekommen können.

Der international bekannte Krebsforscher Prof. Michael Clarke aus Stanford (USA) wird am Mittwoch um 18.00 Uhr eine keynote lecture zum Thema der Selbsterneuerung von normale und Tumorzellen geben. Am Donnerstag um 13.30 Uhr (oder nach Vereinbarung) stehen Wissenschaftler des Freiburger SFB 850 zusammen mit ihren internationalen Kollegen für eine Fragestunde zur Verfügung.

Journalisten sind herzlich zu dem Symposium eingeladen. Gerne vermitteln wir Interviewpartner.

Karin Bundschuh | idw
Weitere Informationen:
http://www.uniklinik-freiburg.de

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