Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

TRM Leipzig wird Referenzstandort für die neueste Generation von Durchflusszytometern

17.04.2012
Das Translationszentrum für Regenerative Medizin (TRM) der Universität Leipzig wird deutscher Referenzstandort für die neueste Generation von Durchflusszytometern.
Ein entsprechender Kooperationsvertrag mit dem Laborgerätehersteller Beckman Coulter wurde kürzlich unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Durchflusszytometrie als Methode der Qualitätssicherung für regenerative Therapeutika stärker in den Fokus zu rücken.

Als unverzichtbare Analysemethode in der medizinischen Grundlagenforschung wird sie insbesondere in immunologischen und zellbiologischen Untersuchungen und Studien eingesetzt, um Qualität, Quantität und molekulare Eigenschaften bestimmter Zellen oder Zellpopulationen zu ermitteln. Klinisch werden zytometrische Analysen unter anderem in der Krebsfrühdiagnose und Therapiekontrolle angewendet.

"Mit den Geräten der Serien GALLIOS und NAVIOS bietet Beckman Coulter die technisch derzeit am weitesten entwickelten Geräte für Forschungszwecke und Diagnostik an. Wir werden diese für präklinische Sicherheitsprüfungen einsetzen" erläutert Dr. Dirk Sawitzky, Leiter der zentralen Serviceeinheit Qualitätsmanagement am TRM Leipzig. Aus Sicht von Beckman Coulter kommentiert Dr. Markus Kaymer, Marketingmanager bei Beckman Coulter, die
Vertragsunterzeichnung: "Das TRM Leipzig mit seiner hohen Kompetenz im Bereich der Entwicklung von zellbasierten Therapien ist für uns ein erstklassiger Partner. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit".

Als erstes Ergebnis der Kooperation bieten das TRM Leipzig und Beckman Coulter den Teilnehmern der CYTO 2012 die Möglichkeit, sich im Rahmen von Anwendungsworkshops selbst ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Geräte zu machen. Die Anmeldung für die Workshops erfolgt über die Homepage des TRM Leipzig. Die diesjährige CYTO ist der 17. Kongress der Internationalen Gesellschaft für die Förderung der Zytometrie (ISAC) und wird vom 23. bis 27. Juni 2012 in Leipzig stattfinden.
Das Translationszentrum für Regenerative Medizin (TRM) Leipzig wurde im Oktober 2006 mit dem Ziel gegründet, neuartige Diagnostik- und Therapieformen der regenerativen Medizin zu entwickeln, zu evaluieren und in die klinische Anwendung zu überführen. Die Arbeit des Zentrums wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und den Freistaat Sachsen gefördert. Die Forschung in der regenerativen Medizin, einem relativ jungen Zweig der Biomedizin, ist auf die Heilung bzw. funktionelle Wiederherstellung erkrankter Gewebe und Organe durch die Anregung körpereigener Regeneration oder durch biologischen Ersatz.

Die Beckman Coulter GmbH ist führender Spezialist für die Herstellung von Labor- und Messgeräten im Bereich der Klinischen Diagnostik und Life Science. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Vereinfachung, Automatisierung und ständigen Verbesserung der Assays. Weltweit arbeiten in Laboren mehr als 200.000 Systeme von Beckman Coulter.

Online-Anmeldung für die Anwendungsworkshops:
www.trm.uni-leipzig.de (Rubrik: Veranstaltungen)

Maria Garz


Weitere Informationen:
PD Dr. Dirk Sawitzky
Translationszentrum für Regenerative Medizin (TRM) Leipzig
Telefon: +49 341 97 39600
E-Mail: qmcu@trm.uni-leipzig.de

Dr. Markus Kaymer
Beckman Coulter GmbH
Telefon: +49 2151 333720
E-Mail: mkaymer@beckman.com

Susann Huster | Universität Leipzig
Weitere Informationen:
http://www.trm.uni-leipzig.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Neuer Ansatz: Nierenschädigungen therapieren, bevor Symptome auftreten
20.09.2017 | Universitätsklinikum Regensburg (UKR)

nachricht Neuer Ansatz zur Therapie der diabetischen Nephropathie
19.09.2017 | Universitätsklinikum Magdeburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Drohnen sehen auch im Dunkeln

20.09.2017 | Informationstechnologie

Pfeilgiftfrösche machen auf „Kommando“ Brutpflege für fremde Kaulquappen

20.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Frühwarnsystem für gefährliche Gase: TUHH-Forscher erreichen Meilenstein

20.09.2017 | Energie und Elektrotechnik