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Sonnenfinsternis nur mit geeignetem Augenschutz beobachten

12.03.2015

Frühlingsanfang – und die Sonne legt erst einmal eine Verschnaufpause ein. Am 20. März „versteckt“ sie sich bei einer partiellen Sonnenfinsternis zu großen Teilen hinter dem Mond: Wer dieses beeindruckende Naturschauspiel beobachten möchte, sollte sich keinesfalls auf Hausmittel verlassen. Rußgeschwärzte Gläser, schwarze Filmstreifen, CDs oder ähnliches sind für die Beobachtung der Sonne nicht nur ungeeignet, sondern gefährlich: Wer ohne geeigneten Schutz den Blick in die Sonne riskiert, riskiert seine Sehkraft.

Für die direkte Beobachtung der Sonne sollten ausschließlich Schutz- oder Folienbrillen verwendet werden, die eindeutig zu diesem Zweck bestimmt sind und besondere Filtereigenschaften aufweisen. Höchstens 0,001 Prozent des Sonnenlichts dürfen hindurchkommen.

Darauf sollten Sie achten:

• Die Schutzbrille ist gemäß den gültigen EU-Normen als sicher für den direkten Blick in die Sonne gekennzeichnet und mit dem CE-Symbol versehen.

• Der Brille liegen Benutzungs- und Warnhinweise bei.

• Die Schutzbrille ist intakt. Bei Folienbrillen darf die Folie keine Kratzer, Löcher, Risse am Übergang zwischen Filterfolie und Pappe oder sonstige Beschädigungen aufweisen. Beschädigte Brillen keinesfalls verwenden!

• Eine gute Schutzbrille verfügt außerdem über extrabreite Bügel und liegt gut am Gesicht an, damit möglichst wenig Licht am Glas vorbei ins Auge fällt.

Achtung: Sonnenbrillen sind keine Schutzbrillen! Auch die Beobachtung der Sonne durch Ferngläser, Teleskope oder Kameras ist hoch gefährlich.

Gefahr für das Auge

Dringt das Licht der Sonne ungehindert ins Auge, trifft es mit hoher Energie auf die Netzhaut. Schon ein kurzer Blick in die Sonne kann die Netzhaut des Auges so stark schädigen, dass die Sehkraft nachlässt oder ganz verloren geht. Der Körper gibt kein Warnsignal, denn Netzhautschäden verursachen keine Schmerzen: Wenn man sie bemerkt, ist es zu spät.

Die Sonnenfinsternis

Bei einer Sonnenfinsternis liegt der Mond so zwischen Sonne und Erde, dass er die Sonne ganz oder teilweise verdeckt. In Deutschland wird der Mond zwischen etwa 82 (Flensburg) und 68 (München) Prozent der Sonne verdecken. Je nach Region wird die stärkste Verdeckung zwischen etwa 10:37 Uhr (Bonn) und 10:47 Uhr (Berlin) erreicht.

UV-Prognose ab April

Übrigens: Mit der Zunahme der Kraft der Sonne steigt im Frühjahr auch die Sonnenbrandgefahr. Deswegen bietet das BfS ab April wieder seine UV-Prognose zum Wochenende an. Sie hilft zu entscheiden, wie viel Sonnenschutz beim Freizeitspaß am Wochenende nötig ist.

Jeder, der eine E-Mail-Adresse besitzt, kann den Service über den Link uv-prognose-subscribe@mailman.bfs.de abonnieren.

Abonnenten erhalten jeden Freitag bis 11 Uhr die am Wochenende zu erwarteten UV-Werte per Mail.

Tipps für den richtigen Sonnenschutz finden Sie unter: http://www.bfs.de/sonne-aber-sicher.

Anja Lutz | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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