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Siemens implementiert neue internationale Standardisierung für Vitamin-D-Test

01.10.2013
Siemens Healthcare setzt als einer der ersten Hersteller eines Vitamin-D-Tests das internationale Vitamin-D-Standardisierungsprogramm VDSP (Vitamin D Standardization Program1) bei seinem Advia Centaur Vitamin D Total Assay um.

Das Programm gibt ein Referenzmessverfahren für die Vitamin-D-Bestimmung vor, damit Labormediziner vergleichbare und reproduzierbare Ergebnisse erhalten. Mit der zügigen Implementierung des Programms stellt Siemens seine Wettbewerbsfähigkeit im Rahmen der weltweiten Sektor-Initiative Agenda 2013 unter Beweis.

In den vergangenen Jahren wurde der Vitamin-D-Spiegel immer häufiger getestet, weil verstärkt Zusammenhänge zwischen Vitamin-D-Mangel und Krankheitsbildern wie Krebs, Herzerkrankungen, Diabetes und Autoimmunerkrankungen nachgewiesen wurden.2 Bisher gab es allerdings keinen allgemeingültigen Standard für die Vitamin-D-Messung. Verschiedene Assays und Testmethoden führten zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Um die Testergebnisse zu vereinheitlichen und besser vergleichen zu können, hat das US-amerikanische NIH Office of Dietary Supplements (ODS) im Jahr 2010 das VDSP eingeleitet. Mit dem Programm sollen vor allem Messungen im Rahmen von nationalen Gesundheitsstudien standardisiert werden, aber auch öffentliche oder private Labore, Forschungseinrichtungen oder Hersteller von Assays können sich daran orientieren. Siemens ist eines der ersten Unternehmen, das das Referenzmessverfahren des VDSP umsetzt.

1 VDSP ist eine Kooperation des National Institute of Standards and Technology (NIST, USA), dem Center for Disease Control (CDC, USA) und der Universität Gent (Belgien). Die NIST und Gent Referenzmessverfahren sind Referenzmethoden für die Messung von Gesamt-25-(OH)-Vitamin D, d.h. 25-(OH)-Vi tamin D2, 25-(OH)-Vitamin D3

2 Dietary Supplemental Fact Sheet: Vitamin D. Office of Dietary Supplements. National Institutes of Health. Quelle: http://ods.od.nih.gov/factsheets/VitaminD-HealthProfessional Letzter Zugriff 16.07.2013.

„Die Standardisierung von Vitamin-D-Assays ist eine Voraussetzung für vergleichbare Testergebnisse und bietet Ärzten mehr Sicherheit bei der Patientenversorgung“, erklärt David Hickey, Leiter der Business Unit Chemistry, Immunoassay, Automation and Diagnostics IT bei Siemens Healthcare Diagnostics. „Siemens hat sich entschlossen, das VDSP-Referenzmessverfahren für den Vitamin D Total Assay einzuführen, um seinen Kunden konsistente und klinisch exakte Ergebnisse zu bieten.“

„Agenda 2013“ ist die November 2011 eingeführte weltweite Initiative des Siemens- Sektors Healthcare zur weiteren Steigerung seiner Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. In den vier Handlungsfeldern Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, regionale Präsenz und Personalentwicklung sind Maßnahmenpakete definiert, die bis Ende 2013 umgesetzt werden.

Ansprechpartner für Journalisten: Siemens AG, Media Relations Sonja Fischer, Tel.: +49 9131 84 6188 E-Mail: sonja.sf.fischer@siemens.com

Weitere Informationen zum Thema Vitamin D Total Assay finden Sie unter www.siemens.com/vitamindtotal (Englisch)

Folgen Sie uns auf Twitter: www.twitter.com/siemens_press

Die hier genannten Produkte/Funktionen sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinproduktrechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit in keinem Land zugesagt werden. Detaillierte Informationen sind bei der jeweiligen Siemens-Organisation vor Ort erhältlich.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 51.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2012 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 1,8 Milliarden Euro.

Stephan Heimbach | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare

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