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Psychische Probleme bei Herzkranken müssen schnell behandelt werden

24.08.2011
Psychische Probleme bei herzkranken Patienten. Sind sie beherrschbar?
Erstmals in Deutschland Modellstudiengang „Medizinische Psychologie“
Kooperation von Steinbeis-Hochschule und Deutschem Herzzentrum Berlin
Eine Transplantation, die Implantation eines Kreislaufunterstützungssystems „Kunstherz“ oder eingreifende Herzoperationen bzw. Kathetermaßnahmen stellen für den schwer herzkranken Patienten nicht nur körperlich, sondern gerade auch seelisch eine extreme Ausnahmesituation dar.

Vereinzelt kommt es zu Ängsten, Schuldgefühlen, Depressionen, Konzentrationsstörungen etc. und bedarf schneller psychosomatischer Hilfe durch den Experten, um nicht in eine chronisch-dauerhafte Störung einzumünden. Oftmals sind auch Partner, Eltern oder Geschwister seelisch mitbetroffen.

Schon seit 1987 erhielten bei Bedarf vor allem Transplantations- und Kunstherz-Patienten des Deutschen Herzzentrums Berlin (DHZB) eine psychosomatische Behandlung in Form einer medikamentengestützten Gesprächstherapie. Bis zu 30 Prozent der betroffenen Patienten bedürfen zeitweiliger psychosomatischer Begleitung, die sich über die Jahre als außerordentlich erfolgreich erwiesen hat.

Die Steinbeis-Hochschule hat nunmehr in Kooperation mit dem DHZB einen zweijährigen Master-Modell-Studiengang „Medical Psychology“ entwickelt, mit dem sich junge Psychologen nach abgeschlossenem Bachelor-Studium zu klinisch tätigen Psychologen weiterqualifizieren können. Die ersten zehn Studenten nehmen Mitte Oktober ihr Studium auf. Direktor des Steinbeis-Transfer-Instituts „Research in Medical Psychology“ ist der Arzt und Diplom-Psychologe Prof. Dr. Wolfgang Albert, der am DHZB seit 1987 die psychosomatische Medizin und seit Jahren auch das Medizinische Versorgungszentrum leitet.

Wir laden Sie ein, vor Beginn des ersten Studienganges zur

Pressekonferenz
Freitag, 26. August 2011, 11.30 Uhr
Deutsches Herzzentrum Berlin, Bibliothek, 2. Stock
Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin
Die Referenten sind: Prof. Dr. Dr. h. c. Roland Hetzer, Ärztlicher Direktor DHZB
Prof. Dr. Dr. h. c. Johann Löhn, Präsident Steinbeis-Hochschule
Prof. Dr. Wolfgang Albert, Direktor Transfer-Institut „Research in Medical Psychology“, DHZB Psychosomatik
Prof. Dr. Felix Berger, Dir. Angeb. Herzfehler/Kinderkardiologie, DHZB
Patienten nach Transplantation bzw. Kunstherz-Implantation
Über Ihre Teilnahme an der Pressekonferenz würden wir uns freuen.
Dr. Barbara Nickolaus, Pressesprecherin DHZB
Infos: Tel.:030/ 832 41 37; Handy:0172-390 83 34; E-Mail: nickolaus@dhzb.de

Dr. Barbara Nickolaus | idw
Weitere Informationen:
http://www.dhzb.de

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