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Patientenorientierte Forschung in Rheumatologie und Immunologie stärken

21.12.2011
Durch die strategische Partnerschaft von Goethe-Universität und CIRI sollen die klinische Forschung und die pharmazeutische Industrie bei der Entwicklung von Arzneimitteln stärker verzahnt werden. Das CIRI berät Unternehmen bei der Planung, Entwicklung und Durchführung klinischer Studien zur Rheumatologie und Immunologie.

Durch eine strategische Partnerschaft mit dem Centrum für innovative Diagnostik und Therapie Rheumatologie/Immunologie (CIRI GmbH) will die Goethe-Universität die patientenorientierte Forschung weiter stärken. Das CIRI wurde 2011 von Wissenschaftlern des Zentrums für Arzneimittelforschung, -entwicklung und -sicherheit (ZAFES) der Goethe-Universität als internationales Referenzzentrum gegründet und bietet eine einzigartige Plattform zur Durchführung klinischer Studien der Phasen I-IV in der Rheumatologie und Immunologie.

Klinische Forschung ist die entscheidende Phase der Arzneimittelentwicklung. Sie demonstriert die Wirksamkeit und Sicherheit neuartiger Wirkstoffe und ermöglicht deren Markteintritt. „Im Zuge der zunehmenden Auslagerung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten durch die pharmazeutische Industrie besteht ein großer Bedarf an professionellen Partnern im akademischen Umfeld, die Projekte effektiv und effizient durchführen können“, erläutert Prof. Gerd Geisslinger, der Sprecher des ZAFES.

Das CIRI steht Unternehmen der pharmazeutischen Industrie als Kooperationspartner zur Planung, Entwicklung und Durchführung klinischer Studien zur Verfügung. Darüber hinaus koordiniert es zusammen mit dem Universitätsklinikum „investigator initiated trials“. Das sind klinische Studien, die auch von Sponsoren außerhalb der Industrie in Auftrag gegeben werden können. Indikationsgebiete sind beispielsweise Rheumatoide Arthritis, Psoriasis-Arthritis, Spondyloarthritis, Sklerodermie, Systemischer Lupus erythematodes und weitere Kollagenosen sowie Vaskulitiden. Durch die Einbindung niedergelassener Ärzte bietet das CIRI neben der ausgewiesenen wissenschaftlichen Expertise auch den nötigen Zugang zu ausreichend großen Patientenzahlen für klinische Studien.

Um gezielte Synergien in der Nachwuchsförderung zu nutzen, gewährt das CIRI Studenten und Graduierten frühzeitig Einblicke in die angewandte klinische Forschung im Rahmen integrierter Ausbildungsprogramme des ZAFES und des Schwerpunkts Rheumatologie. Hiermit wird eine an den Ansprüchen der pharmazeutischen Industrie ausgerichtete, praxisorientierte Ausbildung gewährleistet.

Dr. Frank Behrens, Geschäftsführer der CIRI GmbH: „Das CIRI erweitert durch die Kooperation mit der Goethe-Universität – repräsentiert durch das ZAFES – sein Portfolio um das Angebot an vielfältigen Methoden der präklinischen Charakterisierung. Unsere Kunden profitieren davon zum Beispiel durch die komplementäre Erschließung weiterer Indikationen und die Identifikation bisher unbekannter Wirkstoffeffekte.“

“Durch die Kooperation mit dem CIRI beabsichtigen wir die Sicherung und den Ausbau des Wissens- und Wirtschaftsstandortes Hessen auf dem Gebiet der Arzneimittelforschung“, so Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität.

Informationen:
Dr. Frank Behrens, CIRI GmbH, Am Klinikum der Goethe-Universität, Sandhöfer Allee 6, 60528 Frankfurt am Main, Tel.: 069-6301-7302, Fax: 069-6301-5331, E-mail: info@ciri-clinical.de, http://www.ciri-clinical.de

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet, ist sie heute eine der zehn drittmittelstärksten und größten Universitäten Deutschlands. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Parallel dazu erhält die Universität auch baulich ein neues Gesicht. Rund um das historische Poelzig-Ensemble im Frankfurter Westend entsteht ein neuer Campus, der ästhetische und funktionale Maßstäbe setzt. Die „Science City“ auf dem Riedberg vereint die naturwissenschaftlichen Fachbereiche in unmittelbarer Nachbarschaft zu zwei Max-Planck-Instituten. Mit über 55 Stiftungs- und Stiftungsgastprofes¬suren nimmt die Goethe-Universität laut Stifterverband eine Führungsrolle ein.

Herausgeber Der Präsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Redaktion Dr. Anne Hardy, Referentin für Wissenschaftskommunikation, Abteilung Marketing und Kommunikation, Senckenberganlage 31, 60325 Frankfurt am Main, Tel: (069) 798-29228, hardy@pvw.uni-frankfurt.de

Dr. Anne Hardy | idw
Weitere Informationen:
http://www.ciri-clinical.de/
http://www.uni-frankfurt.de

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