Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Müdigkeit nach Brustkrebsbehandlung – Frauen für Studie gesucht

08.12.2011
Brustkrebszentrum am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke und Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin untersuchen gemeinsam Wirksamkeit unterschiedlicher Therapien

Für eine Studie sucht das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke Frauen, die nach einer Brustkrebsbehandlung an chronischer Müdigkeit leiden. „Wir suchen Frauen, deren Brustkrebsbehandlung mindestens sechs Monate zurück liegt und die zwischen März und Mai 2012 jeden Dienstag Nachmittag zu uns kommen können“, erklärt Dr. Anette Voigt, Leiterin des Brustkrebszentrums die Rahmenbedingungen.

„Chronische Müdigkeit tritt bei fast der Hälfte aller Brustkrebspatientinnen auf und schränkt die Lebensqualität ganz deutlich ein. Bislang wissen wir nur, dass Bewegungstraining hilft. Welche Effekte jedoch Angebote der anthroposophischen Medizin, wie Eurythmie, künstlerische Therapien, Schlaftherapie und andere auf Patientinnen mit chronischer Müdigkeit nach Brustkrebs haben, wurde im Rahmen von Studien bislang nicht hinreichend untersucht. “

Die freiwilligen Teilnehmerinnen erhalten eine kostenlose Behandlung bestehend aus einem Bewegungstraining oder einer anthroposophischen Behandlung aus Schlafschulung, Maltherapie und Eurythmie. Eine dritte Gruppe erhält eine Kombination aus beiden Behandlungen.

"Da unklar ist, welche Behandlungsoption für welche Patientin die Beste sein könnte, werden diese am Anfang per Zufall einer Behandlungsgruppe zugeordnet, die aber alle sinnvoll und nützlich sind“, beschreibt der Mitinitiator der Studie, Prof. Dr. Arndt Büssing, den Hintergrund der Studie. Sie wird an drei Kliniken durchgeführt: Am Forschungszentrum Havelhöhe in Berlin, an der Medizinischen Hochschule Hannover und am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke in Kooperation mit der Universität Witten/Herdecke. Die Studie wird von verschiedenen Stiftungen unterstützt.

Interessierte Frauen melden sich bitte im Brustkrebszentrum des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke unter 02330-623000 und lassen sich bei der Prüfärztin Nina Klara einen Termin geben!

Für Rückfragen der Redaktionen und Interviewwünsche steht Dr. Bettina Berger, Studienkoordinatorin, Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin der Uni Witten Herdecke, Tel.: 02330-624763, bettina.berger@uni-wh.de zur Verfügung.

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsbildung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

Kay Gropp | Universität Witten/Herdecke
Weitere Informationen:
http://www.uni-wh.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Sicher und gesund arbeiten mit Datenbrillen
13.01.2017 | Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

nachricht Vorhersage entlastet das Gehirn
13.01.2017 | Philipps-Universität Marburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

17.01.2017 | Physik Astronomie

Wasser - der heimliche Treiber des Kohlenstoffkreislaufs?

17.01.2017 | Geowissenschaften

Kieselalge in der Antarktis liest je nach Umweltbedingungen verschiedene Varianten seiner Gene ab

17.01.2017 | Biowissenschaften Chemie