Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Markteinführung eines neuen Messsystems zur Zyklusdiagnostik

10.10.2012
Ab Oktober 2012 wird das Produkt ovulasens© zur Zyklusdiagnostik markteingeführt, dessen Idee und Funktionsweise Prof. Dr. Henry Alexander, inzwischen emeritierter Professor der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig, emtwickelte.

OvulaSens ist ein Kunststoffring mit integriertem Temperatursensor, der zur genauen Zyklusdiagnostik verwendet werden kann. Im Körperinneren misst der Sensor kontinuierlich die Körperkerntemperatur und speichert diese. Mit einem Lesegerät werden die Daten auf den Computer übertragen und ausgewertet. Auf diese Weise kann ein umfangreiches Abbild vom Zyklus erstellt werden.

Das Besondere an OvulaSens sind neben der einfachen Anwendbarkeit seine präzisen Messdaten. Mit einer speziellen Software werden die vielen Temperaturmesswerte eines Tages zur exakten Diagnostik der weiblichen Zyklusgesundheit ausgewertet. Durch OvulaSens erfährt die Frau ihren Eisprungtermin und damit ihr Fruchtbarkeitsfenster. Denn Voraussetzung für die gezielte Herbeiführung einer Schwangerschaft oder einer natürlichen Verhütung ist eine sichere Prognose der fruchtbaren Tage.

Das Besondere der klinischen Studie

Seit Juni 2012 testen 40 Probandinnen für 6 Monate das Messsystem von OvulaSens und werden von Prof. Dr. Alexander betreut. "Diese Studie ist weltweit die erste zur Aufzeichnung der weiblichen Körperkerntemperatur über einen längeren Zeitraum", erklärt Prof. Alexander. "Wir können erstmals langfristige und vor allem kontinuierliche Temperaturaufzeichnungen des Ovulationszyklus in Datenbanken sammeln und wissenschaftlich auswerten. Schon jetzt wissen wir, dass die Temperaturdaten auch für andere Fachrichtungen wichtige Erkenntnisse liefern werden."
Chronobiologen interessieren sich zum Beispiel dafür, wie genau sich die Temperatur in den Schlaf- und Wachphasen verändert, Sportwissenschaftler möchten etwas über den Bezug von Leistungsfähigkeit und Körpertemperatur erfahren und Internisten sind an dem Temperatur- und damit den Stoffwechselindex für Patienten mit Fettleibigkeit interessiert.

Verkaufsstart und Eröffnungsfeier

Seit 1. Oktober 2012 ist der Webshop auf ovulasens.com eröffnet. Gleichzeitig beginnt auch ein Testprogramm für gynäkologische Praxen in ganz Deutschland. Die Frauenärzte können dann den OvulaSens-Ring für eine genauere Diagnostik der Zyklusgesundheit ihrer Patientinnen nutzen.
Am letzten Oktoberwochenende stehen zur Feier des Verkaufsstarts im Rahmen der Designer's Open Messe in Leipzig die Türen der VivoSensMedical GmbH offen für alle.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Henry Alexander
E-Mail: aleh@medizin.uni-leipzig.de

VivoSensMedical GmbH
Susann Laue (Presse und Öffentlichkeit)
Neumarkt 31, 04109 Leipzig
www.ovulasens.com
presse@ovulasens.com

Dr. Manuela Rutsatz | Universität Leipzig
Weitere Informationen:
http://www.uni-leipzig.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Verschwindende Äderchen: Diabetes schädigt kleine Blutgefäße am Herz und erhöht das Infarkt-Risiko
23.03.2017 | Technische Universität München

nachricht Ein Knebel für die Anstandsdame führt zu Chaos in Krebszellen
22.03.2017 | Wilhelm Sander-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise