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ManuCyte: Fraunhofer IPA hilft personalisierte Medizin antreiben

13.08.2012
Eine neuartige Anlage zur patientenspezifischen Zellkultivierung könnte Behandlungsmethoden in der personalisierten Medizin revolutionieren.

An diesem Projekt ist auch das Fraunhofer IPA beteiligt. ManuCyte ist ein durch die EU gefördertes Forschungsprojekt zur Entwicklung einer auto - matisierten, selbstlernenden Herstellungsplattform für patientenspezifische Zellkulturen.

Bisherige Verfahren zur personalisierten Zellproduktion und -kultivierung finden manuell oder teilautomatisiert statt und können deshalb nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen: Sie sind stark vom Anwender abhängig und daher vielen Einflussfaktoren unterworfen.

Die ManuCyte-Anlage soll genau diese Schwächen beseitigen. Durch das automatisierte Konzept werden Effizienz, Wiederholbarkeit und eine gleichbleibend hohe Qualität der Prozesse gewährleistet.

Wichtige Kernpunkte des Projekts sind der flexible, modulare Aufbau der Anlage, der automatisierfähige Bioreaktor zur ständigen Zustandsüberwachung der Zellen, die selbstlernende, softwaregestützte Steuerung sowie der »hybride Arbeitsplatz«, der den Anwender vor Fehlern warnt oder die nächsten Arbeitsschritte anzeigt.

Neben dem Fraunhofer IPA besteht das ManuCyte-Konsortium aus acht Unternehmen, Forschungseinrichtungen und akademischen Partnern. Das Fraunhofer IPA übernimmt im Rahmen des Projekts Aufgaben der Koordination und arbeitet außerdem an den Aspekten Bioreaktoren, Reinraumaktivitäten und Software mit. Damit leistet es einen Beitrag zur Entwicklung von innovativen Methoden der personalisierten Medizin und der vollen Ausschöpfung ihres Potenzials.

Weitere Ansprechpartner

Dipl.-Ing. (FH) Ursula Rauschecker
| Telefon +49 711 970-1240
| ursula.rauschecker@ipa.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Pressekommunikation
Jörg-Dieter Walz | Telefon +49 711 970-1667 | presse@ipa.fraunhofer.de
Axel Storz | Telefon +49 711 970-3660 | presse@ipa.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA | Nobelstraße 12 | 70569 Stuttgart | www.ipa.fraunhofer.de

Das Fraunhofer-Institut für Produktions tech nik und Automatisierung IPA wurde 1959 gegründet und 1971 in die Fraunhofer-Gesellschaft aufgenommen. Es ist eines der größten Einzelinstitute innerhalb dieser Forschungs ge sellschaft und beschäftigt rund 280 Wissen schaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Jahresbudget beträgt rund 44 Mio Euro, davon stammen 19,4 Mio Euro aus Industrie projekten. Das Fraunhofer IPA ist in 14 Fachabteilun gen gegliedert und in den Arbeitsgebieten Pro duktionsorganisation, Oberflächen technolo gie, Automatisierung und Prozesstechnologie tätig. Schwerpunkte unserer Forschung und Ent wicklung sind organisatorische und technologische Aufgabenstellungen aus dem Produktionsbereich der Zukunftsbranchen Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, Elektronik und Mikrosystemtechnik, Energiewirtschaft sowie Medizin- und Biotechnik. Die FuE-Projekte zielen darauf ab, Automatisierungs- und Rationalisierungs reserven in den Unternehmen aufzuzeigen und auszuschöpfen, um mit verbesserten, kostengünstigeren und um weltfreundlicheren Produk tionsabläufen und Produkten die Wett bewerbsfähigkeit und die Arbeitsplätze in den Unternehmen zu erhalten oder zu verbessern.

Jörg-Dieter Walz | Fraunhofer Mediendienst
Weitere Informationen:
http://www.ipa.fraunhofer.de
http://www.manucyte-project.eu

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