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Leibniz Universität Hannover setzt auf gesundheitsökonomische Forschung

25.04.2012
Center for Health Economic Research Hannover soll helfen, Strukturen zu verbessern

Gesundheit steht im Mittelpunkt. Wenn zum 1. August 2012 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Arbeit im neuen Center for Health Economics Research Hannover (CHERH) aufnehmen, geht es darum, die Versorgungsstrukturen in Deutschland zu verbessern.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Vorhaben für eine Laufzeit von zunächst vier Jahren mit rund zwei Millionen Euro. Der Förderungsbescheid wird bei einem offiziellen Festakt am Donnerstag, 3. Mai 2012, in Berlin an den Koordinator des neuen Zentrums, Prof. J.-Matthias Graf von der Schulenburg vom Institut für Versicherungsbetriebslehre an der Leibniz Universität Hannover, übergeben.

Das CHERH ist eines von vier neu gegründeten gesundheitsökonomischen Zentren in Deutschland. Ökonomen, Mediziner und Gesundheitswissenschaftler der Leibniz Universität Hannover und der Medizinischen Hochschule Hannover wollen die bestehenden Versorgungsstrukturen in der Bundesrepublik zunächst gesundheitsökonomisch analysieren. Dafür evaluiert das Forscherteam mit Hilfe aktueller methodischer Ansätze sowohl gesetzlich vorgeschriebene Versorgungsprogramme von Krankenkassen als auch Behandlungsstrukturen von ausgewählten Erkrankungen. Mit den Ergebnissen soll eine fundierte wissenschaftliche Grundlage für gesundheitspolitische Entscheidungsträger geschaffen werden.
Geplant sind drei Forschergruppen. Eine befasst sich mit Analyse von Versorgungsstrukturen auf der Basis von anonymisierten Krankenkassendaten. Die zweite Gruppe ist zuständig für Projekte im Bereich der gesundheitsökonomischen Entscheidungsanalyse und Verteilungsgerechtigkeit. Das dritte Team beschäftigt sich mit Präferenzen von Patienten und deren Lebensqualität.

Ein wissenschaftlicher Beirat, dem medizinische und gesundheitsökonomische Sachverständige sowie Vorstandsvorsitzende von Krankenkassen angehören, wird das CHERH kontinuierlich beraten.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Anne Prenzler, Institut für Versicherungsbetriebslehre der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 19141 oder per E-Mail unter ap@ivbl.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Mechtild Freiin v. Münchhausen | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

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