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„iStoppFalls“: Stürze vermeiden – Mobilität erhalten – Kosten sparen

16.11.2011
EU-gefördertes Forschungsprojekt „iStoppFalls“ am Institut für Bewegungs- und Sportgerontologie der DSHS ist gestartet

Stürze stellen im Leben älterer Menschen mitunter folgenreiche Ereignisse dar, die einen Verlust an Selbständigkeit und Mobilität bedeuten können. Auch aus Sicht des Gesundheitssystems sind Stürze und deren Folgen eine finanzielle Belastung, die im Zuge des demographischen Wandels eher noch weiter verschärft werden wird.

Effektiver Prävention, vor allem durch gezielte Bewegungs- und Trainingstherapie, kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Dabei können moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) aus den Bereichen Sensorik, Telemedizin und Home-Entertainment diesen Prozess unterstützen, da sie bei zielgruppengerechter Gestaltung zunehmend auch von alten Menschen zu Hause genutzt werden können.

Unter der Federführung des Instituts für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien der Universität Siegen (Leitung: Prof. Dr. Volker Wulf) startete daher zum 1. Oktober ein europäisches Forschungsprojekt zur Sturzprävention und -vorhersage bei alten Menschen, die eigenständig zu Hause leben. Ziel des Konsortiums ist es, IKT-basierte Technologien (z.B. Ambient Assisted Exercise Programs, iTV) zu entwickeln, die kostengünstig in das tägliche Leben der älteren Menschen integriert werden können.

Mitarbeiter des Instituts für Bewegungs- und Sportgerontologie der Deutschen Sporthochschule Köln wollen u.a. Antworten zu folgenden Fragen finden:

• Warum stürzen ältere Menschen?
• Welche Messverfahren sind geeignet, um ein individuelles Sturzprofil zu erstellen, und wie müssen darauf aufbauende Übungsprogramme für zu Hause gestaltet sein?

Diese und weitere Fragen sollen im Zuge des auf drei Jahre angelegten Forschungsprojektes beantwortet und in Zusammenarbeit mit weiteren universitären und industriellen Partnern aus Deutschland Österreich, Spanien, den Niederlanden, Finnland und Australien Programme, Technologien und Geräte entwickelt, erforscht und angewendet werden.

KONTAKT:
Michael Kroll
Institut für Bewegungs- und Sportgerontologie der Deutschen Sporthochschule
Telefon: 0221 4982-6148
Mail: m.kroll@dshs-koeln.de

Sabine Maas | idw
Weitere Informationen:
http://www.dshs-koeln.de
http://www.istoppfalls.eu/
http://www.sportgerontologie.de/

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