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Ingenieure zeigen in Berlin Hygienesystem „IHMoS“

03.05.2011
Das Handhygiene-Gerät soll in Krankenhäusern die Verbereitung gefährlicher Krankenhauskeime eindämmen und somit zu Kosteneinsparungen führen.

Mitte Mai treffen sich in Berlin zahlreiche Experten für Medizin und Gesundheit zum Hauptstadtkongress 2011. Mit dabei wird auch die Fachhochschule Gelsenkirchen sein, die auf dem NRW-Gemeinschaftsstand unter anderem das Handhygiene-Monitoring-System „IHMoS“ zeigen wird.

Das von Prof. Dr. Udo Jorczyk und seinem Team vom Fachbereich Physikalische Technik entwickelte System erfasst kontinuierlich und automatisch, wie oft welche Desinfektionsmittelspender benutzt werden und speichert diese Nutzungsdaten im Krankenhausinformationssystem.

Die Informationen dienen der Hygienefachkraft, um zeitnah auf Ereignisse reagieren zu können und notwendige, hygienerelevante Arbeitsanweisungen zu entwickeln. Ein gegenüber dem Prototyp verbessertes System präsentierten die Gelsenkirchener Entwickler erstmals im April beim Ulmer Krankenhaussymposium.

Es verfügt über eine verbesserte Technologie und enthält außerdem ein Schulungsprogramm, das die Einführung in den Krankenhäusern erleichtert. Jetzt geht das System zum Berliner Hauptstadtkongress ins internationale Kongress-Zentrum ICC. Mitte Februar hatten die Entwickler für „IHMoS“ den „Europäischen Innenraum-Hygienepreis“ erhalten. Weitere Aussteller von der Fachhochschule Gelsenkirchen zeigen Software für das Management im Gesundheitswesen, präsentieren Forschungsergebnisse zu Trends, Innovationen und Gestaltungschancen in Gesundheitsbranchen und stellen das Studienangebot der Hochschule in der Gesundheitswirtschaft vor.

Ihr Medienansprechpartner für weitere Informationen:
Prof. Dr. Udo Jorczyk, Fachbereich Physikalische Technik der Fachhochschule Gelsenkirchen, Telefon (0209) 9596-584, E-Mail udo.jorczyk@fh-gelsenkirchen.de

Dr. Barbara Laaser | idw
Weitere Informationen:
http://www.ihmos.de

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