Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hilfe, mein Mann hat Krebs!

06.06.2011
Stiftung Männergesundheit startet "Aktion Partner" mit Informationen über Prostatakrebs
Jährlich wird bei etwa 64.000 Männern in Deutschland ein Prostatakrebs neu festgestellt. Die Diagnose schockiert und ängstigt Betroffene, aber auch deren Angehörige und Freunde. Daher startet die gemeinnützige und unabhängige Stiftung Männergesundheit unter dem Motto "Hilfe, mein Mann hat Krebs!"

die "Aktion Partner". Ziel der Aktion, die im Rahmen der HAROW-Studie läuft, ist die Bereitstellung umfassender Informationen zum Prostatakrebs – erstmalig gezielt an die Partnerinnen und Partner erkrankter Männer.

Die Diagnose Prostatakrebs ist eine große Herausforderung. Plötzlich sehen sich Paare mit unzähligen Fragen konfrontiert: Was passiert jetzt mit meinem Partner und mir? Welche Therapien gibt es und welche ist die beste? Besteht die Chance auf Heilung? Wie beeinflusst die Krankheit unser weiteres Leben? Was kann ich tun?

Leitfaden und Webseite mit Tipps und Ratschlägen

Ein Patentrezept, wie man mit der Diagnose Prostatakrebs am besten umgeht, gibt es nicht. Aber die Erfahrungen zeigen, dass sowohl für die Betroffenen als auch für deren Partner gute Informationen das Gefühl der Ohnmacht bekämpfen können und eine Motivation sind, sich aktiv mit der Krankheit auseinanderzusetzen. Die Stiftung Männergesundheit hat daher einen besonderen Leitfaden mit Tipps und Handlungsanleitungen für die Zeit nach der Diagnose zusammengestellt. Neben den Informationen zu unterschiedlichen Therapien und Nebenwirkungen werden hier vor allem Fragen zu Partnerschaft, Ernährung, Bewegung und Entspannung bei Prostatakrebs beantwortet.

Die Aktions-Webseite http://www.aktion-partner.de hält dazu weitere Informationen bereit. Hier besteht außerdem die Möglichkeit, die zusammengestellten Informationen online zu bestellen.

Versorgungsforschung im Sinne der Patienten

Das Prostatakarzinom ist die am häufigsten diagnostizierte Krebserkrankung bei Männern. Neben den unmittelbaren Belastungen einer Therapie leiden die Betroffenen nicht selten an bleibenden Beeinträchtigungen ihrer Lebensqualität durch Erektionsstörungen, Blasenschwäche u. a. Im Vordergrund der HAROW-Studie steht daher die Erhaltung der Lebensqualität der Patienten. Die von der Stiftung Männergesundheit initiierte HAROW-Studie soll Kriterien für eine sinnvolle Behandlung des Prostatakarzinoms entwickeln, mit denen eine Übertherapie vermieden werden kann. Hierfür werden bis zu 5.000 Patienten bis ins Jahr 2013 über ihr Krankheitserleben berichten. Zusätzlich werden medizinische Diagnosen ausgewertet, gesundheitsökonomische Daten erhoben und die Beziehung zwischen Arzt und Patient untersucht. Derzeit sind bereits über 2.100 Patienten in die HAROW-Studie eingeschlossen.

Die GAZPROM Germania GmbH stellt der Stiftung Männergesundheit für die Studie insgesamt 5 Mio. Euro zur Verfügung. Diese Förderung gewährleistet die vollständige Unabhängigkeit der HAROW-Studie von der pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie.

Die Stiftung Männergesundheit

Die gemeinnützige und unabhängige Stiftung Männergesundheit fördert das Gesundheitsbewusstsein bei Männern. Dazu unterstützt und entwickelt sie Vorsorgekampagnen, Früherkennungsprojekte und Forschungen zur Gesundheit des Mannes. Kaufmännischer Vorstand ist der Weimarer Unternehmer Olaf Theuerkauf, Wissenschaftlicher Vorstand ist der Berliner Urologe Professor Lothar Weißbach. Weitere Informationen unter http://www.stiftung-maennergesundheit.de.

Für Rückfragen:

Stiftung Männergesundheit
Matthias C. Frölich
Telefon 030 27593861, Telefax 030 27875673
E-Mail froelich@stiftung-maennergesundheit.de

Matthias Frölich | idw
Weitere Informationen:
http://www.aktion-partner.de
http://www.harow.de
http://www.stiftung-maennergesundheit.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Lymphdrüsenkrebs programmiert Immunzellen zur Förderung des eigenen Wachstums um
22.02.2018 | Wilhelm Sander-Stiftung

nachricht Forscher entdecken neuen Signalweg zur Herzmuskelverdickung
22.02.2018 | Ruhr-Universität Bochum

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Im Focus: Developing reliable quantum computers

International research team makes important step on the path to solving certification problems

Quantum computers may one day solve algorithmic problems which even the biggest supercomputers today can’t manage. But how do you test a quantum computer to...

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Von Hefe für Demenzerkrankungen lernen

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Sektorenkopplung: Die Energiesysteme wachsen zusammen

22.02.2018 | Seminare Workshops

Die Entschlüsselung der Struktur des Huntingtin Proteins

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics