Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fit in den Frühling: Schritte sammeln für ein starkes Herz

17.04.2014

Neues Schritt-Programm der Herzstiftung hilft, tägliches Bewegungspensum auch ohne Sport zu steigern / Senkung des Herz-Kreislauf-Risikos

Leider bewegen sich zu viele Menschen in ihrem Alltag zu wenig oder fast gar nicht, weil ihnen für Sport die Zeit und Energie fehlen. Dabei ist durch Studien belegt, dass schon eine geringfügige Steigerung der Bewegung im Alltag, etwa durch flottes Gehen oder Radfahren, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt und die Lebensqualität erhöht.


Schrittbox mit bewegungsmedizinischem Ratgeber und Schrittzähler

Deutsche Herzstiftung e. V.

Allen, die im beruflichen und familiären Alltag unkompliziert mit mehr Bewegung einen besseren Schutz vor Herzerkrankungen aufbauen wollen, empfiehlt die Deutsche Herzstiftung unter www.herzstiftung.de/schrittzaehler.html ihr leicht anwendbares Schritt-Programm mit der neuen Schrittbox. Diese enthält einen hochwertigen Schrittzähler (Pedometer) mit einer Vielzahl an Funktionen.

Die Daten können auf die Online-Plattform der Herzstiftung übertragen werden. Einzigartig an der Plattform ist, dass sie eine individuelle Gesundheitsstrategie ermöglicht: Aus den absolvierten Schritten pro Tag und deren Intensität bekommt der „Schrittsammler“ regelmäßig ein Aktivitätsprofil errechnet und in Form der geleisteten Bewegungspunkte angezeigt. Pedometer und Plattform sind kombiniert mit dem 40-seitigen sportmedizinischen Ratgeber „Dein bewegtes Leben“ mit Experten-Empfehlungen. 

Als Schrittsammler vor Herzkrankheiten schützen

„Jeder kann zum Schrittsammler werden. Mit unserer Schrittbox wollen wir Menschen motivieren, pro Tag mindestens 7.000 Schritte zu gehen. Das ist die von der Herzstiftung empfohlene tägliche Mindestschrittmenge mit nachweisbarem Gesundheitseffekt. Optimal sind 10.000 Schritte pro Tag, wie wir aus Studien wissen“, betont Herzspezialist Prof. Dr. med. Dietrich Andresen, Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung, Klinik für Kardiologie/Konservative Intensivmedizin am Vivantes-Klinikum Am Urban/Berlin. Jedes Mehr an Aktivität, unabhängig von Intensität und Dauer, fördert die Gesundheit. „Man muss nicht unbedingt jeden Tag eine Stunde joggen, wenn man sich vor Herzkrankheiten schützen will. Schon mit der Devise ,Jeder Schritt zählt!‘ tut man Gutes für sein Herz.“

Was bieten Schrittzähler und Online-Plattform?

Der Schrittzähler rechnet, als täglicher Begleiter am Gürtel oder um den Hals gehängt, die Schrittzahl in Kilometer und in verbrauchte Kalorien (kcal) um. Über eine USB-Schnittstelle können sich die Nutzer direkt am PC mit der Online-Plattform der Herzstiftung verbinden, wo sie sich hilfreiche Auswertungen zu ihrem Bewegungsprofil anzeigen lassen können, z. B. erreichter Tagesdurchschnitt, Kalorienverbrauch oder die im Laufe der Zeit erzielten Leistungssteigerungen.

Worauf kommt es beim Gehen an?

„Wichtig ist, dass man seine Aktivität konsequent in den Alltag integriert, indem man sie bewusst steigert, zum Beispiel beim Spielen im Freien mit den Kindern, durch einen flotten zehnminütigen Spaziergang in der Mittagspause oder beim Wandern im Wald“, rät Prof. Andresen. Bei den empfohlenen 7.000 bzw. 10.000 Schritten pro Tag kommt es darauf an, täglich 2 x 10 Minuten oder 1 x 20 Minuten am Stück zu gehen. Alternative: 5 x 30 Minuten in der Woche. Man sollte so flott wie möglich gehen, sodass wer einen beobachtet, denkt: Da hat es jemand aber eilig!

Bildmaterial anfordern unter Tel. 069 955128-114 oder Mail: presse@herzstiftung.de

8/2014
Informationen:
Deutsche Herzstiftung e.V.
Pressestelle:
Michael Wichert / Pierre König
Tel. 069/955128-114/-140
Fax: 069/955128-345
E-Mail: wichert@herzstiftung.de/
koenig@herzstiftung.de
www.herzstiftung.de

Weitere Informationen:

http://www.herzstiftung.de/schrittzaehler.html
http://www.herzstiftung.de/pdf/schrittzaehler-herz-heute.pdf

Pierre König | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Entschlüsselung von Kommunikationswegen zwischen Tumor- und Immunzellen beim Eierstockkrebs
06.12.2016 | Wilhelm Sander-Stiftung

nachricht Tempo-Daten für das „Navi“ im Kopf
06.12.2016 | Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Was nach der Befruchtung im Zellkern passiert

06.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Tempo-Daten für das „Navi“ im Kopf

06.12.2016 | Medizin Gesundheit

Patienten-Monitoring in der eigenen Wohnung − Sensorenanzug für Schlaganfallpatienten

06.12.2016 | Medizintechnik