Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Daten vernetzen, Wissen teilen mit neuen Lösungen von Siemens

06.05.2014
  • i.s.h.med-Lösungspaket Medikation unterstützt Weg zur digitalen Kurve
  • Neues Soarian-Modul für effiziente Prozesse in der Intensivmedizin
  • Unified Information Management bündelt und verteilt Daten

Siemens Healthcare zeigt auf der conhIT 2014 in Berlin Produkte und Lösungen, die helfen, Gesundheitsdaten zu vernetzen und Wissen fachübergreifend zugänglich zu machen – für effizientere Prozesse im Krankenhaus und eine höhere Behandlungsqualität.


Das Modul "Critical Care" des Krankenhausinformationssystems (KIS) Soarian ist im Gegensatz zu dezidierten Abteilungssystemen für die Intensivmedizin vollständig in das KIS eingebunden. So lassen sich die Informationen aus der Intensivmedizin - je nach Berechtigung - auch auf der Aufwach- oder Normalstation einsehen. Das Personal dort kann von seiner gewohnten KIS-Benutzeroberfläche zum Beispiel ablesen, welche Medikamente der Patient bekommen hat, wie sich dessen Vitalwerte daraufhin verändert haben und somit Schlüsse für die Weiterbehandlung ziehen.

Für das Krankenhausinformationssystem (KIS) i.s.h.med ist ab sofort das Lösungspaket Medikation erhältlich, mit dem Kliniken die Arzneimitteltherapie mithilfe von vordefinierten Prozessen komplett digital abbilden können. Neu im KIS Soarian ist das Modul "Critical Care" für die Intensivmedizin.

Der Datenaustausch innerhalb eines Hauses, aber auch zwischen verschiedenen Leistungserbringern steht im Zentrum des Konzeptes Unified Information Management. Dieses umfasst skalierbare Archiv- und Vernetzungslösungen, um heterogene Informationen und Daten aus unterschiedlichen Quellen zu bündeln und zu verteilen.

Die Fieberkurve jedes Patienten im Krankenhaus ist zentrales Arbeitsmittel für Ärzte und Pfleger. Sie gibt Auskunft unter anderem über Blutdruck, Puls und Medikation und damit über den Zustand des Patienten. Noch immer ist die Fieberkurve meist handgeschrieben, daher fehleranfällig und eingeschränkt nutzbar. Aus diesem Grund unterstützt Siemens mit neuen KIS-Lösungen Kliniken auf dem Weg zu einer digitalen Kurve.

Für die Medikation ist in i.s.h.med ab sofort in Deutschland ein neues Lösungspaket verfügbar. Mit ihm lässt sich der in der Fieberkurve dokumentierte Verordnungs- und Verabreichungsprozess nahezu papierlos abbilden. Die Arbeitsabläufe sind im i.s.h.med-Lösungspaket – basierend auf Kundenerfahrungen – bereits vordefiniert. Das erleichtert die Implementierung und hilft, die Medikation effizient zu gestalten: Ärzte können Verordnungen im KIS eingeben, das daraus für das Pflegepersonal automatisch Arbeitslisten erstellt; die Dokumentation der Verabreichung erfolgt ebenfalls über das KIS.

Darüber hinaus bietet das Lösungspaket eine Anbindung an den Arzneimittelkatalog und das Tool "Clinical Checking" der Dosing GmbH. Damit lassen sich Verordnungen auf Wechselwirkungen oder die richtige Dosierung prüfen und gegebenenfalls korrigieren. Gerade bei älteren, multimorbiden Patienten mit Mehrfachmedikation kann dies wesentlich dazu beitragen, die Arzneimitteltherapiesicherheit zu erhöhen.

Im Vergleich zu Patienten auf der Normalstation ist die Fieberkurve in der Intensivmedizin aufgrund der speziellen Erfordernisse wesentlich komplexer. Über die üblichen Vitalwerte hinaus enthält sie unter anderem Informationen zur Herz- und Atemfunktion. Dem trägt das neue Modul "Critical Care" des KIS Soarian Rechnung, das ab sofort in zahlreichen Ländern verfügbar ist. Daten aus den Geräten der Intensivüberwachung fließen automatisch in die digitale Kurve ein, was dem Personal einen schnellen Überblick über den Zustand des Patienten ermöglicht. Im Gegensatz zu dezidierten Abteilungssystemen für die Intensivmedizin ist Soarian "Critical Care" vollständig in das KIS eingebunden. So lassen sich die Informationen aus der Intensivmedizin – je nach Berechtigung – auch auf der Aufwach- oder Normalstation einsehen. Das Personal dort kann von seiner gewohnten KIS-Benutzeroberfläche zum Beispiel ablesen, welche Medikamente der Patient bekommen hat, wie sich dessen Vitalwerte daraufhin verändert haben und somit Schlüsse für die Weiterbehandlung ziehen. Zudem ist das Modul "Critical Care" für eine flächendeckende Anbindung von Medizingeräten im Krankenhaus ausgelegt und lässt sich auch außerhalb der Intensivstation nutzen.

Zum Einsatz kommen wird das Intensivmodul beispielsweise im Erasmus University Medical Center Rotterdam und im University Medical Center Groningen. Ein von beiden Häusern kürzlich beauftragtes Projekt beinhaltet allerdings nicht allein die Implementierung eines KIS, sondern ebenfalls Archiv- und Vernetzungslösungen und bildet so die Basis einer zukunftsfähigen IT-Strategie für die Kliniken. Damit ist es ein Beispiel für das Konzept Unified Information Management, das Siemens auf der conhIT vorstellt. Es trägt den sich wandelnden Anforderungen von Krankenhäusern in ganz Europa Rechnung: Angesichts rasant wachsender Datenmengen und einem zunehmenden Bedarf an fachbereichsübergreifender Zusammenarbeit suchen diese weniger nach Einzellösungen für spezielle Probleme. Vielmehr benötigen sie ein Gesamtkonzept, um Informationen unterschiedlicher Formate und Herkunft – Bilddaten, Laborwerte oder Arztbriefe – zu verwalten und institutions- und sektorübergreifend zur Verfügung zu stellen. Mit Unified Information Management stellt Siemens Healthcare-IT-Konzepte für die Kunden bedarfsgerecht aus Archivierungs- und Vernetzungslösungen zusammen. Soarian Health Archive und das herstellerneutrale Multimediaarchiv Syngo.share werden dabei für Archivierung und Management von Dokumenten und Bildern eingesetzt. Für den gezielten und sicheren Datenaustausch stehen die Vernetzungslösungen Soarian Integrated Care und das IHE (Integrating the Healthcare Enterprise)-basierte Sense zur Verfügung. Welche Komponenten des Unified Information Managements umgesetzt werden, richtet sich nach den spezifischen Bedürfnissen des Kunden. Die Lösung ist so skalierbar und flexibel, dass sie bis hin zu komplett digitalen Versorgungsprozessen führen kann.

Weitere Informationen zur conhIT unter www.siemens.com/presse/conhit2014

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 52.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2013 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 2,0 Milliarden Euro. Weitere Informationen unter: http://www.siemens.com/healthcare

Die (hier genannten) Produkte/Funktionen sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinproduktrechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit nicht zugesagt werden. Detaillierte Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrer Siemens-Organisation vor Ort.

Reference Number: HCX201405021d

Ansprechpartner

Frau Stefanie Schiller
Sektor Healthcare

Siemens AG

Henkestr. 127

91052  Erlangen

Tel: +49 (9131) 84-7803

Schiller.Stefanie@siemens.com

Stefanie Schiller | Siemens Healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Erste Verteidigungslinie gegen Grippe weiter entschlüsselt
21.02.2018 | Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

nachricht Neue Behandlung mit Immunglobulinen hilft gegen Entzündung der weißen Hirnsubstanz bei Kindern
21.02.2018 | Universität Witten/Herdecke

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert

21.02.2018 | Messenachrichten

Mit grüner Chemie gegen Malaria

21.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro

21.02.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics