Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Darmkrebsvorsorge: Aktuelle Erkenntnisse zu Risikofaktoren und Innovationen in der Diagnostik

30.07.2010
Am 14. Juli 2010 stellten hochrangige Experten in München die neuesten Erkenntnisse in der Darmkrebsvorsorge vor. Die Vorträge sind ab sofort ONLINE als Film verfügbar.

Welche Risikofaktoren für Darmkrebs gibt es? Welche neuen Vorsorgemethoden erleichtern die Arbeit der Mediziner? Helfen Bluttests und Kapselendoskopie die Akzeptanz der Bevölkerung für die Darmkrebsvorsorge zu erhöhen?

Fragen, mit denen sich am 14.07.2010 international anerkannte Experten beim zweiten Symposium des Netzwerks gegen Darmkrebs in München auseinandersetzten. Die Intention: die deutschlandweite Teilnahmerate an der Darmkrebsvorsorge zu erhöhen sowie ein Vorsorge- und Früherkennungsprogramm einzuführen. In diesem Jahr konnte das Netzwerk über 140 Allgemeinärzte sowie Gynäkologen und Betriebsärzte aus ganz Bayern für die Tagung gewinnen.

„Den größten Einfluss auf die Entscheidung für oder gegen die Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge hat das Gespräch mit den zuweisenden Medizinern wie Hausärzten und Gynäkologen“, erklärt Christa Maar, Präsidentin des Netzwerks und Vorstand der Felix Burda Stiftung. Der Verein will Wissenschaftler, Mediziner, Patienteninitiativen sowie Vertreter des Gesundheitswesens und der Industrie fachübergreifend vernetzen und hat sich zur Aufgabe gemacht, vorhandene Defizite in der Darmkrebsvorsorge zu identifizieren und vorbeugende Maßnahmen zu fördern.

Im Fokus der Münchner Konferenz standen die aktuellsten Erkenntnisse zu Risikofaktoren für Darmkrebs sowie die neusten Entwicklungen in der präventiven Diagnostik. „Für die tägliche Praxis ist es für Mediziner enorm wichtig, wenn sie intensivere Kenntnis über Themen wie Leistung und Qualität der neuen Generation von Vorsorgetests haben und wissen, wer warum ein höheres Risiko als die übrige Bevölkerung für die Entwicklung einer Darmkrebserkrankung hat“, betont Christa Maar die Notwendigkeit solcher Informationsveranstaltungen.

Anja Kropp | idw
Weitere Informationen:
http://www.netzwerk-gegen-darmkrebs.de/
http://bit.ly/Experten_Videos

Weitere Berichte zu: Darmkrebs Darmkrebsvorsorge Diagnostik Gynäkologen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Ein Knebel für die Anstandsdame führt zu Chaos in Krebszellen
22.03.2017 | Wilhelm Sander-Stiftung

nachricht Spezialisten-Zellen helfen Gedächtnis auf die Sprünge
17.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie