Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gesundheit schützen, Risiken erforschen. Neue Broschüren über das Robert Koch-Institut erschienen

11.10.2000


Wer sind wir? Worauf blicken wir zurück? Was leisten wir? Was wollen wir leisten? Das Robert Koch-Institut als zentrale Einrichtung des Bundesgesundheitsministeriums im Bereich der öffentlichen Gesundheit hat

einen wohlklingenden Namen - und sein Namenspatron ist auch heute den meisten Menschen ein Begriff. Dennoch sind viele erfolgreiche Aktivitäten des Instituts in Forschung und Politikberatung sowie Leistungen für die medizinische Praxis und den öffentlichen Gesundheitsdienst wenig bekannt und bislang nicht in handlicher, verständlicher Form verfügbar gewesen.

Anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Robert Koch-Institut am Nordufer" ist daher eine neue Institutsbroschüre erschienen. Die Schrift mit dem Titel "Gesundheit schützen, Risiken erforschen - Wer wir sind, worauf wir zurückblicken, was wir leisten" ist ein Experiment: sie präsentiert das Robert Koch-Institut in packenden journalistischen Beiträgen, mit Interviews und vielen attraktiven Photos. Die Broschüre macht auf knapp achtzig Seiten die Arbeit des Instituts an ausgewählten Schwerpunkten transparent; Kapitel weise Zusammenfassungen ermöglichen auch eiligen Lesern die Informationsaufnahme "auf einen Blick". Die Veröffentlichung wendet sich an interessierte Bürger ohne medizinische Kenntnisse.

Wer sind wir? Im ersten Kapitel werden die wichtigsten Aufgaben des Instituts dargestellt: der Schutz vor Infektionskrankheiten, die Analyse der Gesundheitssituation in Deutschland und die Sicherheitsbewertung gentechnischer Verfahren und Produkte. In einem Interview antwortet der Leiter des Robert Koch-Instituts, Professor Reinhard Kurth, auf Fragen nach dem Nutzen des Instituts, erläutert, was Gesundheitsberichterstattung macht, die neben dem Infektionsschutz zu einem Schwerpunkt des Instituts geworden ist, und wer das Wissen, das das Institut sammelt, überhaupt haben will.

Worauf blicken wir zurück? Das zweite Kapitel gibt einen Überblick über die Institutsgeschichte seit der Gründung im Jahre 1891 und dem Aufbau des Hauptstandortes am Nordufer in Berlin-Wedding im Jahre 1900. Der Autor der Broschüre, der Wissenschaftsjournalist Martin Lindner, lässt Meilensteine der Infektionsmedizin lebendig werden, etwa die berühmt gewordene Rede von Robert Koch im Sommer 1890 über Heilungschancen bei der Tuberkulose oder die bahnbrechende Idee des Forschers, Mikroben auf speziellen Nährboden zu züchten und konsequent mit dem Mikroskop zu arbeiten.

Was leisten wir, was wollen wir leisten? Sechs Kapitel, eigentlich sechs Artikel, stellen die Arbeitsfelder beispielhaft vor. Der Beitrag "Den Impfschutz im Blick" etwa schaut den Wissenschaftlern des Nationalen Referenzzentrums für Influenza über die Schulter, die per Genanalyse den sich ständig verändernden Grippeviren auf den Fersen sind (dies ist Voraussetzung für eine optimale Impfstoffentwicklung für den nachfolgenden Winter). Im Kapitel "Gesundheitstrends unter der Lupe" geben die RKI-Wissenschaftler Auskunft über die Gesundheit der Menschen in Deutschland, etwa die Häufigkeit von Infektions- oder Krebskrankheiten, die Verbreitung von psychischen Beeinträchtigungen wie Schmerz oder Verhaltensgewohnheiten der Menschen, die für ihre Gesundheit bedeutsam sind. Die weiteren Kapitel heißen: Krankenhauskeimen auf der Spur, Neue Erreger im Visier, Auf der Hut vor Seuchengefahr und Gentechnik-Sicherheit auf dem Prüfstand.

Die ebenfalls zur Festveranstaltung herausgegebene Broschüre "Geschichte im Rückblick" gibt auf insgesamt 24 Seiten (im "Flyer-Format") einen Überblick über Lebenslauf, wissenschaftliche Expeditionen und Kongresse von Robert Koch und stellt Mausoleum und Museum im Robert Koch-Institut vor.
Beide Veröffentlichungen sind kostenlos und können per Fax (01888-754-2265) oder 
E-Mail info@rki.de bei der Pressestelle des Robert Koch-Instituts bestellt werden.

Robert Koch-Institut
Pressestelle
Nordufer 20
13353 Berlin
Fax 01888-754-2265


O Bitte senden Sie mir die Broschüre "Gesundheit schützen, Risiken erforschen"
O Bitte senden Sie mir die Broschüre "Geschichte im Überblick"


Name ................................................
Redaktion ................................................
Adresse ................................................

Susanne Glasmacher | idw

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Neuer Ansatz gegen Gastritis
10.08.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

nachricht Wenn Schimmelpilze das Auge zerstören
10.08.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher entwickeln zweidimensionalen Kristall mit hoher Leitfähigkeit

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein neuer Indikator für marine Ökosystem-Veränderungen - der Dia/Dino-Index

21.08.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Kieler Wissenschaft entwickelt exzellentes Forschungsdatenmanagement

21.08.2017 | Informationstechnologie