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Verfeinerte OP-Technik für Knie und Hüfte

22.11.2007
Internationale Chirurgen treffen sich im Dezember 2007 zu zwei Fortbildungskursen an der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg

Um konstant gute Ergebnisse und eine lange Haltbarkeit der künstlichen Gelenke in der Endoprothetik zu erzielen, ist neben chirurgischem Geschick und gutem Material die OP-Technik von entscheidender Bedeutung.

Daher bietet die auf diesem Gebiet versierte Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg regelmäßig jährlich im Dezember zwei internationale Kurse für Chirurgen an, um deren Wissen und Fähigkeiten bei der Implantation von künstlichen Hüft- und Kniegelenken zu verfeinern.

Im 7. Internationalen Heidelberger Oxford Uni Knie Kurs am 5. und 6. Dezember 2007 werden dieses Mal über 150 Operateuren aus aller Welt neue minimalinvasive Operationstechniken für den Kniegelenksersatz vermittelt. Diese Methode bietet die Möglichkeit, nur den erkrankten Bereich des Kniegelenks zu ersetzen und dabei die Bänder im Kniegelenk zu erhalten. Die postoperative Beweglichkeit ist dadurch deutlich besser als bei der Totalprothese, und die Langzeitresultate sind mindestens genauso gut.

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Ein spezielles gewebeschonendes Operationsverfahren, das durch eine weniger invasive OP-Technik zu einer schnelleren Rehabilitation und weniger Komplikationen in der Knieendoprothetik führt, wird den Teilnehmern durch die erfahrenen Oberärzte der Orthopädischen Universitätsklinik Privatdozent Dr. Peter Aldinger und Dr. Michael Clarius an realistischen Modellen gezeigt. Dr. Aldinger und Dr. Clarius obliegt auch die wissenschaftliche Leitung des Kurses. Neben einer live übertragenen Operation haben die Teilnehmer die Möglichkeit, den Eingriff an Modellknochen zu üben. Als Referenten der University of Oxford werden Prof. D. Murray und Mr. C. Dodd auftreten.

Im Rahmen eines weiteren Kurses, des Internationalen Heidelberger Zementierkurses, der in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal stattfindet, werden den Teilnehmern Operationstechniken vermittelt, die zur längeren Haltbarkeit von künstlichen Hüftgelenken führen. Durch die Anwendung spezieller Techniken kann bei der zementierten Hüftendoprothese die Haltbarkeit entscheidend verbessert werden. Dieser Kurs, der für den 6. und 7. Dezember terminiert ist, wird seit Jahren erfolgreich federführend durch Oberarzt Dr. Michael Clarius ausgerichtet. Dr. Clarius ist Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie sowie spezielle orthopädische Chirugie.

Informationen und Anmeldung für beide Kurse bei Frau Schindele Tel. 06221-966302, E-Mail: renate.schindele@ok.uni-heidelberg.de

Norbert Dörholt | idw
Weitere Informationen:
http://www.orthopaedie.uni-hd.de

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