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Brustkrebs besser erkennen

22.11.2007
Essener Forscher: Neue Technik verspricht genauere Diagnostik

Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen für die Frau. Daher ist eine sichere und genaue Diagnostik - möglichst in einem sehr frühen Stadium - auch so wichtig.

Eine Forschergruppe aus Radiologen und Gynäkologen des Essener Universitätsklinikum untersuchten nun zum ersten Mal 95 Patientinnen, bei denen der Verdacht auf Brustkrebs bestand, mit einer neuen dreidimensionalen Auswertungstechnik. "Wir stellten fest, dass wir mit dieser speziellen Computersoftware viel sicherere und genauere Diagnosen stellen konnten", erklärt die Leiterin der Arbeitsgruppe und Oberärztin am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie PD Dr. med. Elke Hauth.

Das Neue an dieser Methode: Bösartige und gutartige Veränderungen erscheinen mit Hilfe der neuen Computerauswertung in unterschiedlichen Farben. Möglich ist dies durch die verschieden starke Durchblutung des Gewebes. Der Blick des auswertenden Arztes wird so geschärft; er kann bereits kleinste Veränderungen erkennen.

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Ihre ersten Ergebnisse zur dieser computerbasierten Auswertung der Kernspin-Mammographie beim Brustkrebs veröffentlichten die Forscher jetzt in der anerkannten Zeitschrift European Journal of Radiology. Aufgrund ihrer positiven Erfahrungen setzen die Mediziner der Essener Uni-Klinik für Radiologie dieses Verfahren nach der Erprobungsphase weiterhin bei ihren Patientinnen ein.

Die Bildung von Brustzentren - auch in Essen - führt landesweit zu einer deutlichen Verbesserung der Brustkrebsdiagnostik und zu einer Verbesserung der Prognose von erkrankten Patientinnen. Das UK Essen beteiligt sich an dieser Basisversorgung und ist im Großraum Essen eines der Zentren für die Therapie von Brustkrebserkrankungen. "Gleichzeitig ist es aber auch unsere Aufgabe, diese Basisversorgung durch intensive klinische Forschung weiter zu verbessern und insbesondere bei Problemfällen die diagnostische Genauigkeit immer weiter zu erhöhen", so PD Dr. med. Elke Hauth.

Nähere Informationen:
PD Dr. Elke Hauth, Oberärztin am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universitätsklinikum Essen, Tel.: 02 01/ 7 23 - 20 77, elke.hauth@uni-due.de

Kristina Gronwald | idw
Weitere Informationen:
http://universitaetsklinikum-essen.de

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