Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schnellere und bessere Bilder für die Diagnostik

13.07.2007
Asklepios Klinik Wandsbek weiht neuen Kernspintomographen ein

Ein revolutionäres Magnetresonanz-(MR-)System unterstützt ab heute die Diagnostik und Behandlung der Patientinnen und Patienten in der Asklepios Klinik Wandsbek. Das neuartige System der Firma Siemens stellt den Wandsbeker Radiologen innerhalb kürzester Zeit Aufnahmen des ganzen Körpers in höchster Bildqualität zur Verfügung und ermöglicht so eine schnellere und exaktere Diagnosestellung. So dauert ein Ganzkörperscan, zum Beispiel bei der Suche nach Tochtergeschwülsten, gerade einmal 12 Minuten; die früher notwendige Umlagerung des Patienten während der Untersuchung ist nicht mehr nötig.

"Unser 'Magnetom Avanto' steht für eine neue Generation der Kernspindiagnostik, was Bildqualität und Effizienz angeht", sagt Prof. Dr. Gerd Witte, Chefarzt der Radiologie und Ärztlicher Direktor der Asklepios Klinik Wandsbek: "Es arbeitet nicht nur schneller und genauer sondern ist auch leiser und komfortabler für den Patienten als frühere Systeme."

Die meisten Untersuchungen lassen sich 'mit den Füßen voran' durchführen. Das baut spürbar die Ängste von Patienten ab, die sich in engen Räumen nicht wohl fühlen. Außerdem ist das Gerät auf dem neuesten Stand der Technik: Mit einer Geräuschdämpfung von 30 dB(A) ist es deutlich leiser als klassische Kernspintomographen. "Dieses Gerät hebt unsere klinische Arbeit auf ein höheres Niveau" sagt Witte: "Wir können damit unsere Untersuchungsmöglichkeiten in nahezu allen Bereichen ausweiten."

... mehr zu:
»Kernspintomograph
Technische Daten:
Das 1.5 Tesla MR-System ist ausgestattet mit der so genannten Tim? (Total imaging matrix) -Technologie. Dabei handelt es sich um ein Matrix-Spulen-Konzept für die gesamte Körperoberfläche, das bis zu 76 Spulenelemente und 32 Hochfrequenz-Kanäle nahtlos kombiniert.

Das Gerät hat vor allem für neurologische Untersuchungen, ein Schwerpunkt der Asklepios Klinik Wandsbek, und Ganzkörperaufnahmen deutliche Vorzüge. Dazu gehört iPAT (integrated Parallel Acquisition Technique), die schnelle Aufnahmen mit paralleler Bildgebung in drei Dimensionen ermöglicht: vom Kopf bis zu den Füßen, von vorn nach hinten, von links nach rechts. Eine besondere Software erleichtert den Vergleich von Wiederholungsuntersuchungen.

Jens Oliver Bonnet | idw
Weitere Informationen:
http://www.asklepios.com/wandsbek

Weitere Berichte zu: Kernspintomograph

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Neuer Ansatz gegen Gastritis
10.08.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

nachricht Wenn Schimmelpilze das Auge zerstören
10.08.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie