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Erstmals Spenderniere per "Schlüsselloch-OP" entnommen

08.12.2000


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 Zum ersten Mal in Thüringen wurde in der Urologischen Klinik der Friedrich-Schiller-Universität Jena eine Niere bei einem Lebendspender mit Hilfe laparoskopischer Technik entnommen.

"Der Mangel an Organen von Verstorbenen und die damit verbundene lange Wartezeit auf eine Niere bewegt immer mehr Menschen dazu, ihren Angehörigen eine Niere zu spenden", erläutert Klinikdirektor Prof. Dr. Jörg Schubert.

Anliegen der Jenaer Mediziner ist es, für den Spender einer Niere einen hohen Grad an Sicherheit und zugleich möglichst minimale Einschränkungen der Lebensqualität zu gewährleisten. "Die Vorteile der laparoskopisch assistierten Operation liegen in einem miniaturisierten operativen Zugang, damit verbunden eine wesentliche Verminderung von Schmerzen und Beschwerden sowie ein kürzerer Krankenhausaufenthalt", erklärt Prof. Schubert. Das Transplantationsgesetz regelt heute in umfassenden Maße auch die Lebendspende.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Jörg Schubert
Klinik für Urologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Tel.: 03641/935206
E-Mail: Joerg.Schubert@med.uni-jena.de


Friedrich-Schiller-Universität
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Wolfgang Hirsch
Fürstengraben 1
07743 Jena
Tel.: 03641/931031
Fax: 03641/931032
E-Mail: roe@uni-jena.de

Dr. Wolfgang Hirsch | idw

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