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Medical Wellness & Cultural Wellness - Morgens Fango und abends Tango!

12.06.2007
Unter der Federführung des Güstrower Baltic College http://www.baltic-college.de wurden in einer repräsentativen Unternehmensumfrage gesundheitstouristischer Unternehmen im Mai 2007 Veränderungstendenzen für den Bereich Medical Wellness erhoben.

Die Ergebnisse zeigen, dass die nachfrageseitige Praxis von Medical Wellness umfassender gesehen werden muss als Gesundheit.

Die extrahierten Korrelationsbefunde der Untersuchung zeigen, dass Singles im Alterssegment 40 bis 60 am stärksten vertreten sind und mit ca. 85% mindestens für eine Woche Medical Wellness wahrnehmen. Diese hohe Signifikanz spricht dafür, dass neben der körperlichen Vitalisierung natürlich auch soziale Kontakt- und Anschlussmöglichkeiten mit Medical Wellness verbunden werden.

Körperliche Selbstästhetisierung und individuelle Kontaktsuche finden im Medical Wellness eine gesellschaftlich akzeptierte Kulisse und einen anspruchsvollen Erlebnisrahmen. Sie verdeutlichen, dass Medical Wellness nicht selten für die Bearbeitung sozialer und psychischer Defiziterfahrungen steht, und nicht allein für körperliche Fitness: Morgens Fango - abends Tango - eine alte Erfahrung kurativer Praxis wird im Singlemilieu von Medical Wellness beeindruckend wiederholt.

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Deshalb berichten führende gesundheitstouristische Unternehmen aus ihrer Praxis, dass der Wellness-Urlaub durchaus ein reflexiver Startpunkt für persönliche Sinn- und Lebenskrisen sein kann. Daraus ergeben sich konsequenterweise besondere Anforderungs- und Kompetenzprofile für Wellness-Berater, Fitness-Trainer oder Physiotherapeuten, die diese Krisen mit ihren Kunden konstruktiv bewältigen müssen.

Aus dieser Perspektive wird im Medical Wellness-Konzept die individuelle Lebensqualität als komplexe Erlebnisstruktur bedeutsam, die neben gesundheitlichen auch persönliche, soziale und kulturelle Momente umgreift. Medical Wellness steht dann auch für kulturelle Identitätsbildung und soziale Integration, wird zu einem Cultural Wellness, je nachdem, wie die Nachfrageseite die Erhöhung der eigenen Lebensqualität für sich bewertet und vollzieht.

Autor: Prof. Dr. Torsten Fischer

Baltic College Güstrow
University of Applied Sciences
Plauer Str. 81
18273 Güstrow
Tel.: 03843 / 4642-0
Fax: 03843 / 4642-11
info@baltic-college.de

Stefan Pforte | idw
Weitere Informationen:
http://www.baltic-college.de/boa/

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