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Allergien und Schuppenflechte - alles eine Frage von Erbschäden?

16.05.2007
Langfristige Strategien, Diagnose und natürliche Heilung

Wer unter Allergien leidet, für den bestimmt die Krankheit einen Teil des Alltags. Viele Allergiker geben sich oft Mühe, ihre betroffenen Hautpartien zu verbergen. Kurze Kleidung an heißen Sommertagen ist für sie nicht selten tabu.

Bei Allergien und Autoimmunerkrankungen handelt es sich um eine Fehlprogrammierung des Immunsystems. Das übererregte Abwehrsystem reagiert auf kleinste harmlose Pollen so extrem, als würde eine ganze Elefanten-Herde darauf einstürmen. Allergien laufen dann nach einer bestimmten Hierarchie ab: Die Krankheit wandert von außen nach innen und heilt wieder von innen nach außen. Es beginnt mit der Haut, der sogenannten Neurodermitis. Dann folgt die äußere Schleimhaut mit Heuschnupfen und allergischen Augenschleimhautentzündungen. Auf der inneren Schleimhaut geht es zuerst bei den Bronchien mit allergischem Asthma weiter, und zum Schluss folgt die Darmschleimhaut mit Lebensmittelallergien. Dr. Vinzenz Mansmann, Chefarzt der NaturaMed Vitalclinic in Bad Waldsee und anerkannter Leberexperte erklärt: "Wenn einzelne Symptome ausgeheilt werden, dann muss man mit kurzzeitigem Aufflackern früherer Allergien in anderen Bereichen rechnen. So sollte der Patient z. B. einplanen, dass bei Heilungserfolgen bei der Behandlung von Lungen-Asthma als Heilungsreaktion kurzzeitig allergische Schleimhaut- oder Hautentzündungen wieder auftreten können."

Wie ist das nun bei der Schuppenflechte, im Mediziner-Deutsch Psoriasis genannt? Die Psoriasis ist ein Erbschaden in der Leber. Erbschäden allein sind aber nur zu 50 Prozent Ursache dieses Erscheinungsbildes, denn die Erkrankung kommt erst durch das Zusammenspiel einer Reihe auslösender Faktoren zum Ausbruch.

Hierzu zählen:

- die verhängnisvolle Kombination von Umweltgiften
- Chemie in Kosmetika oder Medikamenten
- Viren
- ungesunde Ernährung
- Stress und Ärger
Bei einer zusätzlichen Leberüberlastung schaffen die gesunden Leberzellen es nicht mehr, genügend Nährstoffe für die Haut zu bilden. Folge: Schuppenflechte. Die Haut trocknet aus, rötet sich und schuppt und schuppt. "Durch eine gezielte Lebertherapie", sagt Dr. Mansmann, "lässt sich in 80 Pozent der Fälle die Psoriasis wieder zurückdrängen. Allerdings kann sie nach jedem Antibiotikum mit vier Wochen Abstand wieder aufflackern."

Die Therapien bei Schuppenflechte

Dr. Mansmann stellt fest: "Wichtig ist die Entgiftung der Leber durch pflanzliche Nahrung, Pflanzenheilmittel, viel Vitamin B und C, Sonne und wenn möglich Meeresluft. Stressvermeidung ist ebenfalls wichtig, auch wenn das an dieser Stelle merkwürdig erscheint. Da Galle und Leber eng miteinander in Wechselwirkung stehen, wirkt sich die "Laus, die einem über die Leber läuft" oder die "Galle, die einem hochkommt" ungünstig auf das Nachbarorgan Leber aus. Konsequente Gegenspieler sind sportliche Bewegung, regelmäßige Spaziergänge und Meditationsübungen zur Stärkung des seelischen Gleichgewichtes. Am besten ist ein sogenannter Ursachendiagnose-Tag, bei dem nach der Diagnose die Therapie exakt den individuellen Krankheitsursachen angepasst werden kann. In der NaturaMed Vitalclinic in Bad Waldsee werden im Rahmen von Ursachediagnose-Tagen 52 spezielle Laborwerte in Brüssel bestimmt. Diese Untersuchungen werden in Deutschland sonst nicht angeboten. An den Ergebnissen kann man sieben verschiedene Allergietypen erkennen, für die es jeweils eine spezielle Behandlung gibt.

Claudia Burkhardt | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.naturamed.de

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