Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nordic Walking für beinamputierte Patienten

10.05.2007
Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg lädt Prothesenträger zum Laufen unter fachkundiger Betreuung ein

Orthopädie-Technik und Physiotherapie der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg laden für Samstag, den 19. Mai 2007, erstmals zu einem ungewöhnlichen Sportangebot ein: Nordic Walking für beinamputierte Menschen. Die Veranstaltung findet von 11 bis 14 Uhr statt. Treffpunkt ist die Sporthalle der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg, Schlierbacher Landstraße 200a.

Die Teilnehmer werden je nach Fitness und eigenen Wünschen in drei Gruppen eingeteilt, die unterschiedlich anspruchsvolle Laufstrecken im idyllischen Neckartal absolvieren. Jede Gruppe wird von zwei speziell ausgebildeten Physiotherapeuten begleitet und betreut. Die Firma LEKI sponsert die Veranstaltung mit 50 Paar Stöcken, die gegen Pfand ausgegeben werden. Auch nicht behinderte Teilnehmer aus dem Freundes- und Bekanntenkreis sind herzlich zum Mitmachen eingeladen.

"Nordic Walking ist gerade auch für Amputierte als Sport sehr geeignet. Es aktiviert das Herz-Kreislaufsystem, fördert Beweglichkeit, Ausdauer und Koordination. Die Stöcke geben zudem Halt und Sicherheit", erklärt die Leitende Physiotherapeutin der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg, Anne von Reumont. "Ziel soll es sein, Beinamputierten ein Präventionsangebot im Sinne der Gesundheitsförderung zum Bewegungseinstieg- oder Wiedereinstieg an unserem Hause anzubieten."

Auf die Wanderung bereiten zwei kurze Vorträge vor: Der Physiotherapeut und Nordic-Walking-Trainer Tom Lemlein erklärt die richtige Lauftechnik. Anschließend informiert Olaf Gawron, stellvertretender Leiter der Orthopädie-Technik, über die Leistungsfähigkeit moderner Prothesen. "Langfristig wäre es wünschenswert, wenn sich eine oder mehrere regelmäßige Laufgruppen unter kompetenter Leitung hier an der Klinik einrichteten", so die Leiterin der Verwaltung Orthopädietechnik, Gabi Fuchs.

Teilnehmer sollen geeignetes Schuhwerk und bequeme Sportbekleidung mitbringen; die Stöcke werden gegen Pfand (Personalausweis) gestellt. Ausreichend Parkplätze stehen im Parkhaus der Klinik zur Verfügung.

Weitere Auskünfte unter 0 62 21/ 96-6413 und www.orthopaedie.uni-hd.de

Journalisten sind ebenfalls herzlich zu diesem Termin eingeladen!

Norbert Dörholt | idw
Weitere Informationen:
http://www.orthopaedie.uni-hd.de/

Weitere Berichte zu: Nordic Orthopädie-Technik Physiotherapeut Walking

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Neuer Ansatz: Nierenschädigungen therapieren, bevor Symptome auftreten
20.09.2017 | Universitätsklinikum Regensburg (UKR)

nachricht Neuer Ansatz zur Therapie der diabetischen Nephropathie
19.09.2017 | Universitätsklinikum Magdeburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie