Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jetzt neu: Master of Healthcare Management

28.02.2002


Interdisziplinäre Weiterbildung für Führungskräfte im Gesundheitswesen: das neu strukturierte "Aufbaustudium Gesundheitsmanagement" der Akademie für Weiterbildung - Einjähriges Programm der Universitäten Heidelberg und Mannheim

Ab 2002 wird das gefragte Aufbaustudium "Gesundheitsmanagement" der Akademie für Weiterbildung erstmals mit dem Master of Healthcare Management (MHM) abgeschlossen. Mit dem einjährigen Programm der Universitäten Heidelberg und Mannheim steht der international renommierte Abschluss nun auch berufstätigen Ärzten und anderen Mitarbeitern des Gesundheitswesens offen.

Wirtschaftlichkeits- und Rechtsfragen stellen sich niedergelassenen Ärzten und Führungskräften im Krankenhaus nicht erst seit den Diskussionen um die Reform des Gesundheitswesens. In Managementpositionen kommen Krankenhausärzte und niedergelassene Ärzte, ebenso wie Ärzte in Gesundheitsverwaltungen, Kassen, Verbänden oder Beratungsunternehmen ohne betriebswirtschaftliche Kenntnisse längst nicht mehr aus. Im traditionellen Medizinstudium werden diese bislang jedoch nicht vermittelt. Das berufsbegleitende Masterstudium "Gesundheitsmanagement" ist für berufstätige Ärzte daher eine einmalige Möglichkeit, Managementkenntnisse für eine Führungstätigkeit in Kliniken, im Gesundheitswesen und in anderen Einrichtungen zu erwerben.

Der Studiengang, der in einem Jahr mit insgesamt 600 Veranstaltungsstunden absolviert wird, gliedert sich in drei große Themenblöcke: Betriebswirtschaftslehre, Volkwirtschaftslehre und Rechtswissenschaft. Alle drei Disziplinen sind auf die spezifischen wirtschaftlichen und rechtlichen Anforderungen im Gesundheitswesen zugeschnitten. Innerhalb der Betriebswirtschaftslehre stehen neben den Grundlagen beispielsweise Praxismanagement, Krankenhausbetriebswirtschaft, Führung und Personal, Finanzierung und Rechnungswesen auf dem Programm. Der Themenblock Rechtswissenschaft macht die Teilnehmer mit dem Medizin-, Arbeits- und Sozialrecht vertraut. Ergänzt werden die drei Hauptblöcke unter anderem durch Veranstaltungen zum Thema Informationsmanagement im Gesundheitswesen, Epidemiologie und Gesundheitsforschung und durch eine Kommunikationswerkstatt. Darüber hinaus können die Teilnehmer sich in einer computergestützten Simulation in die Rolle eines Klinikvorstandes versetzen und das Klinikmanagement unter authentischen Bedingungen einüben.

Das berufsbegleitende Masterstudium Gesundheitsmanagement findet unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Eichhorn (Universität Mannheim, Lehrstuhl für Allgemeine BWL, Public und Nonprofit Management) statt, den ein umfangreiches Team namhafter Dozenten aus Wissenschaft und Praxis unterstützt. Die Verantwortung für die praktische Planung und Organisation des Studiums liegt bei der Akademie für Weiterbildung an den Universitäten Heidelberg und Mannheim e.V. Die Teilnahmegebühr für das gesamte Studium beträgt 6.990,- Euro für Ärztinnen und Ärzte und 4.490,- Euro für Ärztinnen und Ärzte im Praktikum.

Dr. Michael Schwarz | idw
Weitere Informationen:
http://www.akademie-fuer-weiterbildung.de/

Weitere Berichte zu: Gesundheitswesen Rechtswissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Mikrobiologen entwickeln Methode zur beschleunigten Bestimmung von Antibiotikaresistenzen
13.02.2018 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

nachricht Überschreiben oder Speichern? Die Gewissensfrage zur Vergesslichkeit
13.02.2018 | PhytoDoc Ltd.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Im Focus: Quantenbits per Licht übertragen

Physiker aus Princeton, Konstanz und Maryland koppeln Quantenbits und Licht

Der Quantencomputer rückt näher: Neue Forschungsergebnisse zeigen das Potenzial von Licht als Medium, um Informationen zwischen sogenannten Quantenbits...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

Aachener Optiktage: Expertenwissen in zwei Konferenzen für die Glas- und Kunststoffoptikfertigung

19.02.2018 | Veranstaltungen

Konferenz "Die Mobilität von morgen gestalten"

19.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Highlight der Halbleiter-Forschung

20.02.2018 | Physik Astronomie

Wie verbessert man die Nahtqualität lasergeschweißter Textilien?

20.02.2018 | Materialwissenschaften

Der Bluthochdruckschalter in der Nebenniere

20.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics