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Hohe Spitzenkonzentration: Fachhochschule Düsseldorf untersucht Innenraumluftbelastung in fahrenden Autos durch Rauchen

23.02.2007
Forschung am Puls der Zeit: Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen über Nichtraucherschutz einhergehend mit einem Rauchverbot in Autos hat das Labor für Umweltmesstechnik unter Leitung von Professor Dr. Konradin Weber am Fachbereich Maschinenbau- und Verfahrenstechnik der Fachhochschule Düsseldorf heute erste Untersuchungsergebnisse über die Partikel-Belastung durch Rauchen in fahrenden PKW vorgelegt.

Die Untersuchungen wurden mit schnellen optischen Messgeräten durchgeführt, die es ermöglichen, Feinstaubpartikel in den Größen PM10, PM2.5 und PM1 gleichzeitig zu bestimmen. Die Messungen ergaben bei den untersuchten fahrenden Autos ohne eingeschaltete Lüftung Spitzenkonzentrationen bei PM10 Partikeln von über 2000 µg/m3 nach kurzer Zeit durch den Abbrand einer Zigarette.

Bei eingeschalteter Lüftung ergaben sich je nach Betrieb - volle bis schwache Leistung - des Lüftungsgebläses eine Maximalkonzentrationen von PM10 zwischen etwa 400 und 900 µg/m3. Dabei erreichten die feineren lungengängigen Partikel PM2.5 und PM1 fast die gleichen Konzentrationen.

Die ermittelten Konzentrationen erscheinen im Hinblick auf den Grenzwert für PM10 in der Außenluft vom 50µg/m3 als sehr bedenkenswert. Die gemessenen Konzentrationen hängen nicht nur stark vom Durchlüftungszustand des Fahrzeuges, sondern auch von der Ausbreitungscharakteristik der Partikel im Fahrzeuginnenraum, von der Wagengröße und weiteren Parametern wie Abbrandverhalten der Zigarette ab. Weitere Untersuchungen zu diesem Fragenkomplex sind in Arbeit.

Simone Fischer | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-duesseldorf.de

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