Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Erkenntnisse aus der Diabetes-Forschung: Automatisch codierte Blutzuckermessgeräte bringen mehr Sicherheit

12.02.2007
Die richtige Insulin-Dosierung kann das Risiko von Folgeerkrankungen reduzieren

Viele Diabetiker müssen mehrfach täglich Insulin spritzen. Um die richtige Dosis zu ermitteln, kontrollieren sie zuvor ihren Glucosewert mit einem Messgerät. Eine Reihe von Messgeräte müssen für jede neue Teststreifenpackung manuell vom Anwender codiert werden. Diese Codierung bildet jedoch eine häufige Fehlerquelle der Selbstkontrolle. Der Grund: Ein nicht korrekt codiertes Gerät liefert oft ungenaue Ergebnisse. Und das kann zu einer falschen Insulin-Dosierung führen. Das bestätigte jüngst eine Studie aus den USA, die anlässlich des "Sixth Annual Diabetes Technology Meeting" in Atlanta, Georgia, vorgestellt wurde.

Dr. Steven Edelman, Medizinprofessor an der University of California in San Diego, USA, und mitverantwortlich für die Studie, sagt: "Das Einstellen der Messgeräte auf eine neue Teststreifenpackung ist ein kritischer Punkt beim Diabetesmanagement." Etwa 16 Prozent der Patienten machen hierbei Fehler. Die Folge: Durch ungenaue Messwerte spritzen sie zu viel oder zu wenig Insulin, der Blutzuckerspiegel kann dadurch zu hoch oder zu niedrig sein. Zu wenig Glucose kann zu Unterzuckerungen und im Extremfall zu Verwirrtheit oder Bewusstlosigkeit führen. Ist der Wert chronisch erhöht, kann es im Verlaufe der Krankheit vielfach zu Folgeerkrankungen wie zum Beispiel Nierenerschädigungen oder Sehstörungen kommen.

Blutzuckermessgeräte, die nicht vom Anwender codiert werden müssen, sind in dieser Hinsicht wesentlich sicherer. Ich kann jedem Patienten empfehlen, sich für ein solches Modell zu entscheiden", sagt Professor Edelmann. Das bestätigt auch die Studie: Bei manuell codierten Geräten ist die Gefahr, zwei Insulin-Einheiten zu viel oder zu wenig zu verabreichen, relativ hoch. Werden die Blutzuckermessgeräte vom Anwender fehlerhaft codiert, liegt die Wahrscheinlichkeit einer Fehldosierung nach dieser Studie bei 50 Prozent. Deutlich besser schneiden die Messgeräte ab, die das Codieren selbst übernehmen - darunter Contour® und Breeze® von Bayer HealthCare. Hier liegt die Möglichkeit, um zwei Insulin-Einheiten abzuweichen, lediglich bei 1,4 Prozent. Eine Fehldosierung von mehr als zwei Einheiten ist praktisch ausgeschlossen.

Jörn Oldigs, Leiter Diabetes Care bei Bayer Vital, sagt: "Die Studie hat deutlich gezeigt, dass viele Diabetiker nicht ahnen, wie wichtig die richtige Codierung für ihre eigene Gesundheit ist. Patienten, die sicher und unkompliziert ihren Blutzucker bestimmen wollen, liegen mit einem automatisch codierten Gerät daher immer richtig."

Bayer Vital ist die deutsche Vertriebsgesellschaft der Bayer HealthCare AG

Bayer Vital konzentriert sich auf das Ziel, in Deutschland innovative Produkte in Zusammenarbeit mit den Partnern im Gesundheitswesen zu erforschen und Ärzten und Patienten anzubieten. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin. Damit will das Unternehmen einen nachhaltigen Beitrag leisten, die Gesundheit von Mensch und Tier zu verbessern.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Berichten an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

| BayNews
Weitere Informationen:
http://www.bayervital.de
http://www.viva.vita.bayerhealthcare.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Sind Epilepsie-Patienten wetterfühlig?
23.05.2017 | Universitätsklinikum Jena

nachricht Dual-Layer Spektral-CT: Bessere Therapieplanung beim Bauchspeicheldrüsenkrebs
18.05.2017 | Deutsche Röntgengesellschaft e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

WHZ erhält hochmodernen Prüfkomplex für Schraubenverbindungen

23.05.2017 | Maschinenbau

«Schwangere» Stubenfliegenmännchen zeigen Evolution der Geschlechtsbestimmung

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Tumult im trägen Elektronen-Dasein

23.05.2017 | Physik Astronomie