Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Charité: 24-Stunden Diagnostik bei Verdacht auf Brustkrebs

08.01.2001


... mehr zu:
»Brustkrebs »Mammographie
Das Warten auf Bestätigung bzw. Entwarnung nach Verdacht auf Brustkrebs wird von betroffenen Frauen als höchst unangenehm empfunden, besonders, wenn - was leider die Regel ist - die Diagnosesicherung sich über ein bis
zwei Wochen hinzieht. Das Bedürfnis nach schneller Information kann die Charité ab sofort befriedigen. Denn nach einem "Vorlauf" mit rund 5o Patientinnen haben die beiden Charité-Institute für Radiologie (Leitung: Professor Dr. Bernd Hamm) und für Pathologie (Leitung: Professor Dr. Manfred Dietel) gezeigt, dass es bei entsprechender Organisation möglich ist, die Diagnose innerhalb von 24 Stunden zu erheben und der Patientin mitzuteilen.
Sofern der Verdacht auf einen Brusttumor auftaucht, wird die Frau ambulant mit Hilfe der sogenannten digitalen Mammographie untersucht. Finden sich bei dieser Untersuchung verdächtige Bezirke, etwa feinste, sogenannte Mikro-Verkalkungen in der Brustdrüse, so wird daraus unter örtlicher Betäubung schmerzfrei eine Gewebeprobe entnommen. Dazu wird ein modernes Saug-Stanz-Gerät in der Größe einer Nadel verwendet. Die exakte Positionierung der Nadel hat zuvor der Computer berechnet (http://www.charite.de/radiologie).
Das Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung kann die Frau am folgenden Tag erfragen. Sollte sich tatsächlich ein bösartiger Befund ergeben haben, so kann die Patientin zügig einer weiterbehandelnden Klinik überwiesen werden. Ist kein Krebs diagnostiziert worden, so sollten Vorsorgeuntersuchungen in den üblichen Abständen vorgenommen werden. Ebenfalls einen 24- Stunden Service in der Brusttumordiagnostik bietet die "Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe" (Oberarzt Dr. Jens-Uwe Blohmer) der Charité an. Hier wird die Gewebeprobe unter Ultraschallsicht entnommen.
Einem Anrufbeantworter (030- 2802-4186) können interessierte Frauen ihre Telefonnummer hinterlassen. Sie werden dann von Ärzten zurückgerufen, die Fragen im Zusammenhang mit der Mammographie und der Gewebeentnahme beantworten.
Silvia Schattenfroh
____________________________________________________________

Charité
Medizinische Fakultät der
Humboldt Universität zu Berlin

Dekanat
Pressereferat-Forschung
Dr. med. Silvia Schattenfroh
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin

FON: (030) 450-70 400
FAX: (030) 450-70-940

E-Mail: silvia.schattenfroh@charite.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Dr. med. Silvia Schattenfroh | idw

Weitere Berichte zu: Brustkrebs Mammographie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Verschwindende Äderchen: Diabetes schädigt kleine Blutgefäße am Herz und erhöht das Infarkt-Risiko
23.03.2017 | Technische Universität München

nachricht Ein Knebel für die Anstandsdame führt zu Chaos in Krebszellen
22.03.2017 | Wilhelm Sander-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen