Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Magdeburger Forschungsverbund

27.11.2001


Am 29. November findet die Auftaktveranstaltung für das Projekt Magdeburger Forschungsverbund "Neurowissenschaften & Immunologie und Molekulare Medizin der Entzündung" an der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität statt. Dieses Vorhaben wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den nächsten drei Jahren mit insgesamt 11 Millionen DM unterstützt. Der Förderbescheid war Anfang September nach der positiven Begutachtung des Projekts der Medizinischen Fakultät Magdeburg überreicht worden.

Diese Mittel werden vom BMBF im Rahmen eines speziellen Förderprogramms "Verbesserung der klinischen Forschung an den medizinischen Fakultäten der neuen Bundesländer (NBL 3)" zur Verfügung gestellt. Zum einen zielt die Fördermaßnahme auf die Akquisition zusätzlichen wissenschaftlichen Know-hows einschließlich der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Des Weiteren soll das interne Forschungsmanagement der Fakultäten durch geeignete Maßnahmen der leistungsorientierten Mittelvergabe unterstützt werden. Ziel der Fördermaßnahme ist es, den medizinischen Fakultäten in den neuen Bundesländern eine beschleunigte Profilierung und Akzentuierung in der Forschung zu ermöglichen, und sie damit gleichzeitig bei der Einwerbung von Drittmitteln zu unterstützen.

"Unsere Fakultät hatte sich für das NBL 3 - Förderprogramm mit dem Vorhaben ´Magdeburger Forschungsverbund` beworben, zu dem die beiden Schwerpunkte Neurowissenschaften sowie Immunologie und Molekulare Medizin der Entzündung gehören. Diese prägen auch das Forschungsprofil unserer Fakultät und sind durch zahlreiche Verflechtungen miteinander verbunden", informiert Professor Albert Roessner, Dekan der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Der "Magdeburger Forschungsverbund" beinhaltet ein breites Spektrum konkreter Maßnahmen, um die Leistungsfähigkeit insbesondere der klinischen Forschung weiter zu stärken. In diesem Zusammenhang wird ein speziell entwickeltes fakultätsinternes Forschungs-Management der Medizinischen Fakultät Magdeburg (FORMM) aufgebaut, das umfassende Aufgaben der Forschungssteuerung wahrnehmen wird. Diese beziehen sich zum Beispiel auf die Realisierung von Spitzenbonusprojekten bei der leistungsorientierten Verteilung von Landeszuschüssen und die Einordnung der NBL3 - Fördermodule. "Beispiele dafür sind u.a. das Modul Partnerprojekte, in welchem Institute und Kliniken gemeinsam Fragestellungen bearbeiten, Rotationsstellen im klinischen Bereich, Initiierung von Start-up-Projekten und die Etablierung eines speziellen Weiterbildungsprogramms zur Erhöhung der Attraktivität des Forschungsstandorts Magdeburg für Nachwuchswissenschaftler", informiert Professor Georg Reiser, Gesamtkoordinator des "Magdeburger Forschungsverbundes" und Direktor des Uni-Institutes für Neurobiochemie.

Die festliche Auftaktveranstaltung findet in Anwesenheit von Sachsen-Anhalts Kultusminister Dr. Gerd Harms und des Referatsleiters Gesundheitsforschung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Privatdozent Dr. Peter Lange, am 29. November 2001 von 13 bis 15 Uhr im Zentralen Hörsaal (Haus 22) auf dem Campus des Universitätsklinikums Magdeburg, Leipziger Straße 44, in Anwesenheit der Hochschulöffentlichkeit statt.

Kornelia Suske | idw

Weitere Berichte zu: BMBF Forschungsverbund

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Die bestmögliche Behandlung bei Hirntumor-Erkrankungen
28.03.2017 | Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

nachricht Demenz: Forscher testen Wirkstoffe im Hochdurchsatz
28.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Demenz: Forscher testen Wirkstoffe im Hochdurchsatz

28.03.2017 | Medizin Gesundheit

Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

28.03.2017 | Medizintechnik

Elektrische Spannung: Kaiserslauterer Ingenieure erforschen Versagen bei Kugellagern

28.03.2017 | Maschinenbau