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Zukunftsperspektiven der Computerunterstützten Medizin / Internationale Tagung von caesar

13.11.2001


Überlagerungs-Display: Ziel ist es, dem Chirurgen während der Operation zeitgleich virtuelle und reale Informationen darzustellen. Bild: caesar, Erwin Keeve


Die Software-Plattform Julius wird vom Forschungszentrum caesar für die medizinische Bildgebung, Operationsplanung und -navigation entwickelt. Bild: caesar, Erwin Keeve


Gestern begann in Bonn die zweitägige internationale Tagung "caesarium" zum Thema "Computerunterstützte Medizin". Über 100 Wissenschaftler aus aller Welt diskutieren über die neuesten Entwicklungen und Trends dieses dynamisch wachsenden Fachgebiets. Das caesarium wird vom Forschungszentrum caesar (center of advanced european studies and research) jährlich zu wechselnden Themen veranstaltet.

Das Themenspektrum der Tagung reicht von bildgebenden Verfahren (Magnetresonanz, Holografie) über die bildgeführte Chirurgie bis hin zur Robotik in der Medizin und Rapid Prototyping (z. B. passgenaue Modelle für Prothesen). In den letzten Jahren hat sich die Computerunterstützte Medizin aufgrund großer Fortschritte in der Computertechnologie und den bildgebenden Verfahren enorm weiterentwickelt. Durch Computertomografie oder Magnetresonanz gewonnene Bilder der Patienten werden in dreidimensionale Computermodelle umgewandelt und erlauben neue Einblicke in den Körper. Laser und Endoskope machen schonendere Eingriffe möglich und können bildunterstützt geführt werden. Erste Prototypen von Operationsrobotern sind - auch in deutschen Kliniken - im Einsatz.

Auf dem caesarium wird der aktuelle Stand der Computerunterstützten Medizin vorgestellt und diskutiert, welche neuen Forschungsfelder entstehen werden. Führende Experten aus aller Welt geben ihre Einschätzung, in welche Richtung sich die moderne Medizin entwickeln wird. Ein internationaler Workshop zum Thema "Deformable Modeling and Soft Tissue Simulation" schließt sich am 14. und 15. November an das caesarium an. Hier werden mathematische Methoden zur Simulation der Deformationen von Weichgewebe, wie sie während einer Operation entstehen, vorgestellt und erörtert.

Die Computerunterstützte Medizin gehört neben Nanotechnologie/Materialwissenschaften und Biotechnologie zu den drei großen Themenbereichen von caesar. Ziel des internationalen Forschungszentrums mit Sitz in Bonn ist die Entwicklung wirtschaftlich verwertbarer Produkte oder Verfahren.

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an:
Forschungszentrum caesar, Frau Francis Hugenroth

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Friedensplatz 16, 53111 Bonn
Telefon: 0228 / 96 56-135
Fax: 0228 / 96 56-111

E-Mail: hugenroth@caesar.de

Francis Hugenroth | idw
Weitere Informationen:
http://www.caesar.de
http://www.caesar.de/caesarium

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