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Heilpraktiker entlasten öffentliches Gesundheitssystem

12.11.2001


Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen steigen wieder an, bereits im ersten Halbjahr 2001 schlossen sie mit einem Minus von fünf Milliarden Mark ab. Am Ende des Jahres werden die öffentlichen Krankenkassen über 250 Milliarden Mark ausgegeben haben. Der größte Anteil - etwa ein Drittel - fließt in die Krankenhausbehandlungen, gefolgt von Medikamenten und ärztlichen Behandlungen. Im kommenden Jahr ist darum wieder mit Beitragssteigerungen auf breiter Front zu rechnen. Muss das so sein?

Weitgehend unbemerkt leisten die Heilpraktiker seit Jahrzehnten einen großen Beitrag zur Entlastung der gesetzlichen Krankenkassen. Ihre Leistungen werden entweder mit dem Patienten direkt oder mit privaten Kranken- und Zusatzversicherungen abgerechnet. Noch entscheidender ist, dass Heilpraktiker über diese direkte Kostenentlastung hinaus dazu beitragen, dass Patienten gar nicht erst chronisch krank werden oder gar in Krankenhäusern behandelt werden müssen.

Peter A. Zizmann, Präsident des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker meint dazu: "Vorbeugen ist eben nicht nur besser sondern auch billiger als Heilen. Patientinnen und Patienten zu einer gesundheitsfördernden Lebensweise anzuhalten ist deshalb eine der unserer Hauptaufgaben." Besonders bei der Behandlung der für gesetzliche Krankenkassen so teuren chronischen Leiden, wie Allergien, Rheuma oder Herz-Kreislauferkrankungen, haben sich natur- und erfahrungsheilkundliche Methoden seit jeher bewährt. Naturheilkundliche Medikamente z.B. auf pflanzlicher und homöopathischer Basis sind zudem preisgünstiger als viele allopathische Mittel. Diese naturheilkundlichen Präparate haben ihre Wirksamkeit und Unbedenklichkeit über lange Zeitspannen bewiesen.

Deshalb vertrauen viele Menschen den Heilpraktikern ihre Gesundheit an. Laut einer repräsentativen Studie der renommierten Wickert-Institute vom Oktober 2000 werden Heilpraktiker jährlich über 15 Millionen Mal um Rat und Hilfe gebeten.

Weitere Informationen sind beim Fachverband Deutscher Heilpraktiker unter der Telefonnummer 0228-61 10 49 erhältlich.

| ots
Weitere Informationen:
http://www.heilpraktiker.org

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