Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Painkillers show Alzheimer’s promise

08.11.2001



Ibuprofen could keep more than headaches at bay.
© SPL



More evidence is emerging that over-the-counter painkillers such as ibuprofen could form the basis of future treatments for Alzheimer’s disease. A new study suggests that some non-steroidal anti-inflammatory drugs (NSAIDs) block a process thought to cause the degenerative brain disease.

... mehr zu:
»Alzheimer »Cox »NSAID


In mice and in cultured human cells, certain NSAIDs prevent a harmful variety of a protein called amyloid from forming - instead the cells produce another amyloid. Many believe that Alzheimer’s results when clumps - called plaques - of the harmful amyloid accumulate in the brain.

Better still, the NSAIDs do not seem to effect other brain proteins. Existing Alzheimer’s drugs interfere with all amyloid proteins and other molecules in the brain, causing undesirable side-effects.

"This is the first known set of compounds that inhibit the pathogenic [amyloid]," says Edward Koo, a neuroscientist at the University of California, San Diego, who led the study1.

Although promising, experimental success in cell cultures and mice doesn’t always translate to humans, Koo warns. "This doesn’t mean it’s safe to take these drugs to treat Alzheimer’s," he says. A human would have to consume the equivalent of 16 ibuprofen tablets a day before any effect was seen - far more than the recommended safe dose.

But by looking for compounds that are similar to NSAIDs, Koo hopes to produce a new Alzheimer’s drug with anti-plaque properties but none of the toxic side-effects of either NSAIDs or current Alzheimer’s drugs.

It may be a bit more difficult than that, warns Michael Garavito, a molecular biologist at Michigan State University in East Lansing. "This tantalizing research makes it worthwhile exploring this pathway further," he says, but he doubts that researchers will easily uncover the NSAID connection until Alzheimer’s itself is better understood. "It’s still up in the air as to what is the root cause of Alzheimer’s," he says.

Lack of inflammation

There has long been tantalizing evidence that NSAIDs might alleviate Alzheimer’s disease. Occasionally, Alzheimer’s symptoms are reduced in elderly patients who take NSAIDs to ease pain and inflammatory diseases such as arthritis.

"There’s a major controversy as to what is actually happening," says Garavito. Many NSAIDs, such as aspirin, have no effect on Alzheimer’s symptoms. Others, such as ibuprofen, show some effect but only at high, potentially toxic doses.

The plaque-scotching signs seen by Koo’s team do not seem to be due to the anti-inflammatory properties of NSAIDs. These medicines inhibit inflammation by inducing cooxygenase (COX) enzymes, but the NSAIDs still had their anti-plaque effect in mutant cells that lack COX, the team found.

References

  1. Weggen, S. et al. A subset of NSAIDs lower amyloidogenic Aß42 independently of cyclooxygenase activity. Nature, 414, 212 - 216, (2001).


TOM CLARKE | © Nature News Service
Weitere Informationen:
http://www.nature.com/nsu/011108/011108-10.html

Weitere Berichte zu: Alzheimer Cox NSAID

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Neue Methode der Eisenverabreichung
26.04.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

nachricht Bestrahlung bei Hirntumoren? Eine neue, verlässlichere Einteilung erleichtert die Entscheidung
26.04.2017 | Universitätsklinikum Heidelberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie