Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Leuchtende Ideen für unser aller Gesundheit

24.04.2006


Ein Gerät, dass Heuschnupfen-Geplagten viele Pillen ersparen kann, neue Methoden, die eine frühe verlässliche Krebsdiagnose möglich machen und damit die Heilungschancen erhöhen, ein Verfahren zur schnelleren Erkennung von Krankheitskeimen - das sind nur drei Highlights, die auf dem diesjährigen Symposiums des Forschungsschwerpunktes Biophotonik "Bilder vom Leben - multidimensionales, funktionales und molekulares Imaging biologischer Zellen und Gewebe" vom 27. bis 29. April in München präsentiert werden.



Die Biophotonik setzt auf das Licht als Instrument zur Beobachtung und gezielten Beeinflussung von biologischen Prozessen. Dazu dienen Technologien wie moderne Mikroskopie- und Spektroskopieverfahren aber auch der Einsatz von Licht in Form von Lasern als Werkzeug, sei es in der Zellbiologie oder in der Chirurgie. Grundlage all dieser Technologien ist das Wechselspiel zwischen Licht und biologischer Materie, mit dem sich der wissenschaftliche Zweig der Biophotonik befasst.

... mehr zu:
»LMU


Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat frühzeitig das Potential der Biophotonik erkannt und vor wenigen Wochen in der bereits dritten Ausschreibung Wissenschaftler und Firmen zum Einreichen neuer Projekte aufgerufen. Die geförderten Technologien können mittel- und langfristig wirtschaftlich wie auch wissenschaftlich neue Türen aufstoßen: von einer völlig neuen Generation von Medikamenten, die nicht nur Symptome, sondern ursächlich Krankheiten behandeln und damit ein immenses Potential zur Kostenersparnis für das Gesundheitswesen mit sich tragen, bis zu Wettbewerbs-entscheidenden Innovationen in der deutschen Medizintechnikindustrie, die ein Produktionsvolumen von etwa 14 Milliarden Euro und einem jährliches Wachstum von fünf bis sieben Prozent hat.

Bisher erzielte Erfolge und Visionen für die künftige Arbeit im Forschungsschwerpunkt Biophotonik sind Themen eines Pressegesprächs am 28. April 2006 um 10.30 im Seminarrraum 113 des Laser-Forschungslabors auf dem Gelände des Klinikums Großhadern, Marchioninistrasse 23, 81377 München.

Ansprechpartner werden sein: Ministerialdirigent Dr. Wolf-Dieter Lukas (Bundesministerium für Bildung und Forschung), Prof. Dr. Jürgen Popp (Universität Jena, Sprecher des Forschungsverbandes Biophotonik), Dr. Reinhold Baumgartner (Leiter des Laserforschungszentrums der LMU München), Prof. Dr. med. Joachim Diebold (Pathologisches Institut des Klinikums der LMU München) und Dr. Andreas Thoss (Wiley VCH Wissenschaftsverlag).

An einem konkreten Beispiel aus der Pathologie präsentieren wir Ihnen den Einsatz und Nutzen dieser modernen Technologien, die den Sprung aus der Forschungsförderung in die Praxis geschafft haben. Außerdem werden exklusiv zwei neue Sachbücher zum Thema Biophotonik vorgestellt.

Allgemeine Informationen über das Symposium und die Arbeit des Forschungsschwerpunktes Biophotonik finden Sie unter http://www.biophotonik.org.

Weitere Informationen:
Susanne Liedtke
Institut für Physikalische Chemie
Forschungsschwerpunkt Biophotonik - Öffentlichkeitsarbeit
Helmholtzweg 4, 07743 Jena, Tel: 03641/ 948 367, Fax: 03641/ 948 302
E-Mail: susanne.liedtke@uni-jena.de

Susanne Liedtke | idw
Weitere Informationen:
http://www.biophotonik.org
http://www.uni-jena.de

Weitere Berichte zu: LMU

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Sind Epilepsie-Patienten wetterfühlig?
23.05.2017 | Universitätsklinikum Jena

nachricht Dual-Layer Spektral-CT: Bessere Therapieplanung beim Bauchspeicheldrüsenkrebs
18.05.2017 | Deutsche Röntgengesellschaft e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

WHZ erhält hochmodernen Prüfkomplex für Schraubenverbindungen

23.05.2017 | Maschinenbau

«Schwangere» Stubenfliegenmännchen zeigen Evolution der Geschlechtsbestimmung

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Tumult im trägen Elektronen-Dasein

23.05.2017 | Physik Astronomie