Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Welches Antihypertensivum für welchen Patienten? Die Debatte um "alte" und "neue" Medikamente zur Erstbehandlung der Hypertonie

18.04.2006


Der Berichtsplan des IQWiG



Angesichts der immensen Bedeutung der Volkskrankheit Hypertonie für die kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität kommt der Wahl des Antihypertensivums ein bedeutendes Gewicht zu. Für die initiale Behandlung der Hypertonie stehen dem Arzt im wesentlichen die fünf Arzneimittelgruppen Calciumantagonisten, Angiotensin II-Rezeptoren-Blocker, Angiotensin-Converting-Enzym (ACE)-Hemmer, Diuretika und Beta-Rezeptoren-Blocker zur Verfügung (s. Leitlinien der DHL). Besonders wichtig ist es vor dem Beginn der medikamentösen Therapie das "richtige" blutdrucksenkende Medikament für den Patienten auszuwählen. Hierbei gilt es unter Anwendung von Kriterien der evidenzbasierten Medizin nicht nur die blutdrucksenkende Effizienz einzelner antihypertensiver Wirkstoffe, sondern auch ihre Verträglichkeit und unerwünschten Wirkungen zu berücksichtigen. Ganz im Vordergrund der differentialtherapeutischen Erwägungen sollten die kurz- und langzeitigen Folgen für die Gesundheit, d.h. ihre möglichen Effekte auf die Morbidität an hypertoniebedingten Organschäden und Folgekrankheiten sowie ihren Einfluss auf die kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität stehen. Diese ärztlichen Überlegungen müssen in einem weiteren Schritt unter ökonomischen Gesichtspunkten analysiert und einer vergleichenden Kosten-Nutzenbewertung unterzogen werden.



In letzter Zeit ist in Deutschland, im Rahmen der Sparmaßnahmen im Gesundheitssystem, die Diskussion um die "richtige" antihypertensive Therapie wieder entbrannt. Das von der Bundesregierung neu eingerichtete Institut zur Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist damit beauftragt worden, eine Bewertung der antihypertensiven Therapie vorzunehmen. Eine solche differenzierte Nutzenbewertung steht, von wem auch immer sie durchgeführt wird, im Spannungsfeld sich widersprechender Interessen: auf der einen Seite die arzneimittelproduzierende Industrie, welche ihre Entwicklungskosten für ein Medikament refinanziert haben möchte und darüber hinaus am Medikament zu verdienen trachtet, auf der anderen Seite die Versicherungsträger, denen es vornehmlich um die Senkung von Arzneimittelkosten geht, und in der Mitte der behandelnde Arzt, der zuerst seinen Patienten verpflichtet ist und diese nach bestem medizinischen Wissen und Gewissen behandeln muss. Eine Kosten-Nutzen-Bewertung der antihypertensiven Therapie kann deshalb immer nur den Hintergrund für eine ärztliche Entscheidung geben und keinesfalls Richtlinien aufstellen, welche die ärztliche Entscheidung ersetzen und die individuelle Situation des Patienten nicht berücksichtigen. Die Deutsche Hochdruckliga DHL® hat in ihren neuen Leitlinien zur Diagnostik und Therapie der Hypertonie die Kriterien für eine gute antihypertensive Behandlung dargelegt. Diese Leitlinien geben dem behandelnden Arzt Hilfestellung und Beratung ohne ihn in seiner therapeutischen Entscheidungsfreiheit zu gängeln. Letztlich ist es die Situation des einzelnen Patienten und seiner besonderen Probleme, welche die Therapie und damit die Wahl des Medikamentes bestimmen.

Im folgenden sollen einige wichtige Aspekte in der Diskussion um die Wahl des antihypertensiven Medikamentes nochmals dargestellt werden:
Die antihypertensive Therapie beruht auf der Erkenntnis, dass eine langfristige Blutdrucksenkung mit einer verringerten Morbidität und Mortalität einhergeht. Deshalb ist die langfristige und ausreichende Senkung des Blutdrucks immer das erste Ziel einer antihypertensiven Behandlung. Wichtig ist weiterhin, dass durch die Therapie (1) bereits existierende andere Krankheiten nicht verschlechtert, (2) die Entwicklung neuer Krankheiten nicht begünstigt und (3) keine wesentlichen Nebenwirkungen der Medikamente vorhanden sind. Ein weiterer Gesichtspunkt bei der Wahl des Medikamentes sind (4) die morbiditäts- und mortalitäts-verringernden Eigenschaften des Arzneimittels, die über seine blutdrucksenkenden Eigenschaften hinausgehen. Diese vier Kriterien müssen vom Arzt in der jeweiligen Situation und für jeden einzelnen Patienten sorgfältig abgewogen werden. Eine Auswahl von bestimmten Kriterien d.h. die Vernachlässigung von Gesichtspunkten muss gut begründet sein. Es drängt sich sonst bei einer vergleichenden Bewertung der Verdacht auf, dass die Evidenzkriterien bewusst verschoben werden um z. B. den Einschluss neuerer Studien, welche die therapeutischen Vorteile von "teueren" Antihypertensiva, also von Calciumantagonisten und Hemmstoffen des Renin-Angiotensin Systems aufzeigen, zu verhindern. Dieser Vorbehalt gilt insbesondere für die neuesten Vertreter der RAS-Hemmstoffe, die AT1-Rezeptorantagonisten oder Sartane, die gegenwärtig noch unter Patentschutz stehen und deren verstärkter Einsatz das Gesundheitssystem finanziell stärker belasten könnte, als die Verwendung "älterer" Antihypertensiva wie der Diuretika und Beta-Rezeptorenblocker.

Ein Beispiel für diese Problematik ist das Auftreten von Diabetes mellitus bei Patienten mit Bluthochdruck. Es ist bekannt, dass Hypertoniker ein erhöhtes Risiko haben, an Diabetes mellitus zu erkranken und dass das Auftreten dieser Krankheit mit einem gesteigerten Risiko an tödlichen oder zumindest invalidisierenden kardiovaskulären Folgeerkrankungen (Atherothrombose, Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz) einhergeht [1-4]. Zusätzlich kann es zum Auftreten von diabetischer Nephropathie, Retinopathie und Neuropathie mit ihren verhängnisvollen Folgen kommen. Oft treten solche Komplikationen des Diabetes mit einer gewissen Latenz von mehreren Jahren zutage. Die Verhinderung eines Diabetes ist für den über einen langen Zeitraum von mehreren Jahren behandelten Patienten und seinen Arzt von großer Bedeutung. Eine durch ein Antihypertensivum bewirkte Verminderung des Neuauftretens von Diabetes mellitus ist damit ein bedeutsamer prognostischer Faktor, der notwendigerweise in die vergleichende Bewertung dieser Substanzen eingehen muss. Dieser Zusammenhang ist für die Hemmstoffe des RAS-Systems mehrfach nachgewiesen worden und muss deshalb vom behandelnden Arzt in seine differential-therapeutischen Überlegungen miteinbezogen werden. Kompliziert werden solche Überlegungen durch Befunde, dass die Inzidenz des Neuauftretens von Diabetes mellitus unter der Gabe von Beta-Rezeptorenblockern und Diuretika deutlich gegenüber den anderen Antihypertensiva-Gruppen, insbesondere den Hemmstoffen des RAS, gesteigert ist [5]. Darüber hinaus hat eine schwedische Langzeitstudie [2] erstmalig nachgewiesen, dass bei hypertensiven Männern eine durch antihypertensive Therapie mit Beta-Rezeptorenblockern und Diuretika induzierte Hyperglykämie die Inzidenz von Herzinfarkten innerhalb eines Beobachtungszeitraums von 20 und mehr Jahren signifikant steigerte. Die Morbidität an Diabetes mellitus (New-Onset Diabetes), welche sich im Rahmen der antihypertensiven Behandlung in den letzten Jahren als ein immer bedeutsamerer Morbiditätsparameter herauskristallisiert hat (Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, NICE Guidelines 18. August 2004), muss deshalb bei der Wahl des Antihypertensivums unbedingt berücksichtigt werden. Insbesondere müssen Patienten mit Risikofaktoren für die Entwicklung eines Diabetes mellitus wie Übergewicht und metabolisches Syndrom ihren Bedürfnissen entsprechend behandelt werden.

Ein zweites Beispiel für eine mögliche willkürliche Auswahl von Kriterien der initialen Blutdruck-Therapie ist die Eiweissausscheidung im Urin. Es ist in den letzten Jahren in vielen Untersuchungen gezeigt worden, dass Mikroalbuminurie und Proteinurie nicht nur kardiovaskuläre Risikofaktoren sind, sondern die Progression einer Nierenerkankung selbst stark beeinflussen können. Die Frage, ob ein Antihypertensivum die Konversion einer Mikro- zur Makroalbuminurie verhindern oder verzögern, oder die Makroalbuminurie in ihrer Progredienz aufhalten kann, (Beispiele: IRMA-2-, MARVAL-, IDNT-, RENAAL-Studie) muss schon allein wegen ihrer hohen klinischen und prognostischen Relevanz Teil der ärztlichen Beurteilung sein, zumal eine Reduktion der Mikroalbuminurie und Proteinurie mit einer Reduktion renaler und kardiovaskulärer Endpunkte einhergeht. [6-9]. Es ist deshalb offensichtlich, daß Mikroalbuminurie und Proteinurie in die Liste der differential-therapeutischen Zielgrößen aufgenommen werden müssen. Kritische Urteilsfähigkeit des Arztes sollte nicht durch rigide Richtlinien ersetzt werden.

Ein letzter, aber sehr wichtiger Gesichtspunkt sind die subjektiven Nebenwirkungen der Antihypertensiva. Der Erfolg der blutdrucksenkenden Therapie beim individuellen Patienten hängt wesentlich von der Verträglichkeit des Medikamentes ab. Auch leichte Nebenwirkungen müssen mit dem Patienten ausführlich besprochen werden, da viele Patienten ihre Medikamente unregelmäßig oder gar nicht einnehmen. Es ist deshalb ein wesentlicher Erfolg der pharmazeutischen Forschung, dass zunehmend Antihypertensiva mit weniger Nebenwirkungen erhältlich sind. Auch hier sind die Sartane ein Fortschritt, da diese Medikamente in der Regel gut verträglich sind.

Diese Beispiele zeigen, wie komplex die differenzierte kritische Abwägung der verschiedenen Kriterien bei der Verordnung der initialen blutdrucksenkenden Medikamente sein können. Bei der Vielzahl der publizierten Studien ist eine Hilfestellung durch gut gemachte Leitlinien sinnvoll und hilfreich. Verbindliche Richtlinien lassen zwar ökonomische Planung zu, können jedoch der individuellen Situation des Patienten häufig nicht gerecht werden.

Fazit: Der Wahl des blutdrucksenkenden Medikamentes kommt eine große Bedeutung für die langfristige erfolgreiche Therapie der Patienten zu. Verträglichkeit und Nebenwirkungen beeinflussen Compliance und entscheiden damit über die Nachhaltigkeit der Therapie. Ungünstige Beeinflussung anderer Erkrankungen wie Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörungen können trotz guter Blutdrucksenkung die kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität erhöhen. Die durch den Berichtsplan des Institutes zur Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ins Leben gerufene Diskussion um das "richtige" Antihypertensivum darf nicht dazu führen, dass aus ökonomischen Gründen die differential-therapeutischen ärztlichen Massnahmen zum Schaden der Patienten eingeschränkt werden.

Die Verträglichkeit und das Nebenwirkungsspektrum der einzelnen Antihypertensiva sind zu berücksichtigen. Weiterhin müssen in die ärztliche Entscheidung die möglichen langfristigen Auswirkungen einer Therapie wie die Entwicklung eines Diabetes mellitus sowie die klassische Komplikation der Hypertonie, wie Niereninsuffizienz und Schlaganfall einfließen. Kritische Leitlinien sind dazu ein wichtiges Instrument der ärztlichen Arbeit; institutionell verordnete rigide Richtlinien, wie sie durch das IQWiG und den gemeinsamen Bundesausschuss vorgesehen sind, entmündigen den behandelnden Arzt und schädigen möglicherweise den einzelnen Patienten.

Referenzen:

1. Verdecchia P, Reboldi G, Angeli F, Borgioni C, Gattobigio R, Filippucci L, Norgiolini S, Bracco C, Porcellati C. Adverse prognostic significance of new diabetes in treated hypertensive subjects. Hypertension. 2004;43:963-9.

2. Dunder K, Lind L, Zethelius B, Berglund L, Lithell H. Increase in blood glucose concentration during antihypertensive treatment as a predictor of myocardial infarction: population based cohort study. Brit Med J. 2003;326:681.

3. Bartnik M, Malmberg K, Norhammar A, Tenerz A, Ohrvik J, Ryden L. Newly detected abnormal glucose tolerance: an important predictor of long-term outcome after myocardial infarction. Eur Heart J. 2004;25:1990-7.

4. Gillespie EL, White CM, Kardas M, Lindberg M, Coleman CI. The impact of ACE inhibitors or angiotensin II type 1 receptor blockers on the development of new-onset type 2 diabetes. Diabetes Care. 2005;28:2261-6.

5. de Zeeuw D, Remuzzi G, Parving HH, Keane WF, Zhang Z, Shahinfar S, Snapinn S, Cooper ME, Mitch WE, Brenner BM. Proteinuria, a target for renoprotection in patients with type 2 diabetic nephropathy: lessons from RENAAL. Kidney Int. 2004;65:2309-20.

6. de Zeeuw D, Remuzzi G, Parving HH, Keane WF, Zhang Z, Shahinfar S, Snapinn S, Cooper ME, Mitch WE, Brenner BM. Albuminuria, a therapeutic target for cardiovascular protection in type 2 diabetic patients with nephropathy. Circulation. 2004;110:921-7.

7. Arnlov J, Evans JC, Meigs JB, Wang TJ, Fox CS, Levy D, Benjamin EJ, D’Agostino RB, Vasan RS. Low-grade albuminuria and incidence of cardiovascular disease events in nonhypertensive and nondiabetic individuals: the Framingham Heart Study. Circulation. 2005;112:969-75.

8. Hillege HL, Fidler V, Diercks GF, van Gilst WH, de Zeeuw D, van Veldhuisen DJ, Gans RO, Janssen WM, Grobbee DE, de Jong PE; Prevention of REnal and Vascular END stage disease (PREVEND) Study Group. Urinary albumin excretion predicts cardiovascular and noncardiovascular mortality in general population. Circulation. 2002;106:1777-82.

9. Philipp T, Anlauf M, Distler A, Holzgreve H, Michaelis J, Wellek S. Randomised, double blind, multicentre comparison of hydrochlorothiazide, atenolol, nitrendipine, and enalapril in antihypertensive treatment: results of the HANE study. HANE Trial Research Grop. Brit Med J. 1997;315:154-9.

Weitere Quellenangaben

Brenner BM, Cooper ME, de Zeeuw D, Keane WF, Mitch WE, Parving HH, Remuzzi G, Snapinn SM, Zhang Z, Shahinfar S. Effects of losartan on renal and cardiovascular outcomes in patients with type 2 diabetes and nephropathy. N Engl J Med 2001; 345: 861-9.

Lewis EJ, Hunsicker LG, Clarke WR, Berl T, Pohl MA, Lewis JB, Ritz E, Atkins RC, Rohde R, Raz I. Renoprotective effect of the angiotensin-receptor antagonist irbesartan in patients with nephropathy due to type 2 diabetes. N Engl J Med 2001; 345: 851-60.

Pollare T, Lithell H, Berne C. Insulin resistance is a characteristic feature of primary hypertension independent of obesity. Metabolism 1990; 39: 167-74.

Vijan S, Hayward RA. Treatment of hypertension in type 2 diabetes mellitus: blood pressure goals, choice of agents, and setting priorities in diabetes care. Ann Intern Med 2003; 138: 593-602.

Dahlöf B, Devereux RB, Kjeldsen SE, Julius S, Beevers G, Faire U, Fyhrquist F, Ibsen H, Kristiansson K, Lederballe-Pedersen O, Lindholm LH, Nieminen MS, Omvik P, Oparil S, Wedel H. Cardiovascular morbidity and mortality in the Losartan Intervention For Endpoint reduction in hypertension study (LIFE): a randomised trial against atenolol. Lancet 2002; 359: 995-1003.

Pfeffer MA, Swedberg K, Granger CB, Held P, McMurray JJ, Michelson EL, Olofsson B, Ostergren J, Yusuf S, Pocock S. Effects of candesartan on mortality and morbidity in patients with chronic heart failure: the CHARM-Overall programme. Lancet 2003; 362: 759-66.

Yusuf S, Sleight P, Pogue J, Bosch J, Davies R, Dagenais G. Effects of an angiotensin-converting-enzyme inhibitor, ramipril, on cardiovascular events in high-risk patients. The Heart Outcomes Prevention Evaluation Study Investigators. N Engl J Med 2000; 342: 145-53.

Major cardiovascular events in hypertensive patients randomized to doxazosin vs chlorthalidone: the antihypertensive and lipid-lowering treatment to prevent heart attack trial (ALLHAT). ALLHAT Collaborative Research Group. JAMA 2000; 283: 1967-75.

Major outcomes in high-risk hypertensive patients randomized to angiotensin-converting enzyme inhibitor or calcium channel blocker vs diuretic: The Antihypertensive and Lipid-Lowering Treatment to Prevent Heart Attack Trial (ALLHAT). JAMA 2002; 288: 2981-97.

Düsing R, Lehnert H. Diabetogenic effect of antihypertensive treatment: primum nil nocere. Nephrol Dial Transplant 2004; 19: 531-4.

Parving HH, Lehnert H, Brochner-Mortensen J, Gomis R, Andersen S, Arner P. The effect of irbesartan on the development of diabetic nephropathy in patients with type 2 diabetes. N Engl J Med 2001; 345: 870-8.

Ruggenenti P, Perna A, Gherardi G, Garini G, Zoccali C, Salvadori M, Scolari F, Schena FP, Remuzzi G. Renoprotective properties of ACE-inhibition in non-diabetic nephropathies with non-nephrotic proteinuria. Lancet 1999; 354: 359-64.

Maschio G, Alberti D, Locatelli F, Mann JF, Motolese M, Ponticelli C, Ritz E, Janin G, Zucchelli P. Angiotensin-converting enzyme inhibitors and kidney protection: the AIPRI trial. The ACE Inhibition in Progressive Renal Insufficiency (AIPRI) Study Group. J Cardiovasc Pharmacol 1999;33 Suppl 1: S16-20; discussion S41-3.

Dahlöf B, Sever P, Poulter N et al. Prevention of cardiovascular events with an antihypertensive regimen of amlodipine adding perindopril as required versus atenolol adding bendroflumethazine as required, in the Anglo-Scandinavian Cardiac Outcome Trial-Blood Pressure Lowering Arm (ASCOT-BPLA): a multicentre randomised controlled trial. Lancet 2005; 366: 895-906.

Der Vorstand der
Deutschen Hochdruckliga

Pressekontakt:
Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL®
Deutsche Hypertonie Gesellschaft
Geschäftsführer:
Diplom-Betriebswirt Joachim Leiblein
Berliner Str. 46
69120 Heidelberg
Tel: 0 62 21 / 41 17 74
Fax: 0 62 21 / 40 22 74
E-Mail: hochdruckliga@t-online.de
Berliner Straße 46
69120 Heidelberg
Tel. 0 62 21 / 41 17 74
Fax 0 62 21 / 40 22 74

| idw
Weitere Informationen:
http://www.hochdruckliga.de

Weitere Berichte zu: Antihypertensivum Diabetes Diuretikum Hypertonie Morbidität Mortalität

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Neue Methode der Eisenverabreichung
26.04.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

nachricht Bestrahlung bei Hirntumoren? Eine neue, verlässlichere Einteilung erleichtert die Entscheidung
26.04.2017 | Universitätsklinikum Heidelberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie