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Mit innovativen Medikamenten gegen Frauenleiden

09.03.2006


GlaxoSmithKline beantragt Zulassung für Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs

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»GSK »Gebärmutterhalskrebs

Am 06. März haben Forscher von GlaxoSmithKline (GSK) die Zulassung für einen Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs beantragt. Weitere frauenspezifische Krankheiten spielen dieses Jahr ebenfalls eine große Rolle in den GSK-Forschungslabors: Ein Chemotherapeutikum gegen Gebärmutterhalskrebs und ein viel versprechender Wirkstoff zur Behandlung von Brustkrebs. Auf politischer Ebene setzt sich GSK gemeinsam mit der Hoffmann-La Roche AG für eine bessere Versorgung von Osteoporose-Patientinnen ein.

In klinischen Studien waren Frauen lange unterrepräsentiert. Noch bis in die 80er Jahre hinein wurden klinische Studien vorwiegend mit Männern durchgeführt, weil man dem "schwachen Geschlecht" eine Teilnahme an einer Studie nicht zumuten wollte. Mittlerweile ist das anders. "Bei vielen unserer Forschungsprojekte geht es um Krankheiten, die ganz vorwiegend Frauen betreffen", so Professor Torsten Strohmeyer, Leiter Forschung und Medizin bei GlaxoSmithKline. Ingesamt befinden sich derzeit 195 Projekte in der Entwicklung.


Gebärmutterhalskrebs - Impfstoff und Therapie

Gebärmutterhalskrebs steht zweimal im Fokus der Arzneimittelforschung bei GSK: Am 06. März haben die GSK-Forscher in Europa die Zulassung eines Impfstoffes beantragt, der Frauen vor einer Infektion mit krebserregenden Humanen Papillomviren (HPV) schützen soll. Diese Viren lösen jedes Jahr allein in Deutschland bei bis zu 7.000 Frauen Gebärmutterhalskrebs aus. Der von GSK-Forschern entwickelte Impfstoff konzentriert sich auf die beiden krebserregenden Typen HPV 16 und 18, die für die meisten Fälle verantwortlich sind. Parallel zur Prävention arbeiten die Forscher auch an einem Medikament für Frauen, die bereits an Gebärmutterhalskrebs erkrankt sind: Der Wirkstoff, ein Chemotherapeutikum, das bereits zur Behandlung von Eierstockkrebs eingesetzt wird, wurde in den letzten Jahren intensiv und erfolgreich auf seine Wirksamkeit bei Gebärmutterhalskrebs geprüft. Noch in diesem Jahr wird GSK voraussichtlich die Zulassung beantragen.

Brustkrebs - neue Therapieoption

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Seit langem forschen GSK-Wissenschaftler an einem Molekül mit dem Kürzel "GW572016". Dieser so genannte Tyrosinkinase-Hemmer blockiert zwei für das Tumorwachstum wichtige Rezeptoren der Brustkrebszelle, womit das weitere Wachsen des Tumors verhindert und dieser sogar zum Schrumpfen gebracht werden kann. Vermutlich wirkt der in Tablettenform vorliegende Wirkstoff auch auf Hirnmetastasen und ist gut verträglich. Zurzeit laufen noch Studien mit dem Tyrosinkinase-Hemmer. Der Antrag auf Zulassung soll Anfang 2007 gestellt werden.

Osteoporose - Unterversorgung trotz guter Behandlungsmöglichkeiten

In Deutschland leiden über sechs Millionen Menschen an Osteoporose, meist Frauen. Doch nur die Wenigsten werden angemessen behandelt. Zu diesem Ergebnis kommt die BONE-EVA-Studie, die von GlaxoSmithKline und Hoffmann-La Roche initiiert wurde. Diese Studie gibt erstmals ein vollständiges Bild der Epidemiologie, Therapie und Kosten der Osteoporose in Deutschland. Die Ergebnisse der Untersuchung: Weniger als 10 Prozent der Osteoporose-Patienten werden mit Bisphosphonaten behandelt, dem geltenden Therapiestandard. Folge der gravierenden Unterversorgung sind mehr als 300.000 Knochenbrüche jährlich und damit verbundene Krankheitskosten in Höhe von 5,4 Mrd. Euro. Hoffmann-La Roche und GlaxoSmithKline möchten auf diese Unterversorgung aufmerksam machen. Beide Unternehmen haben zusammen ein Medikament entwickelt, das den fortschreitenden Knochenabbau hemmt. Das Besondere an diesem Bisphosphonat: Die betroffenen Frauen müssen diese Tablette nur einmal im Monat einnehmen.

Unternehmensinformation

GlaxoSmithKline - eines der weltweit führenden forschungsorientierten Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen - engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.

Ansprechpartner für Journalisten
Sonja Luz
Wissenschafts-PR
Telefon: 089/360 44-8256
Fax: 089/360 44-8066
E-Mail: Sonja.Luz@gsk.com

Florian Martius
Leiter Unternehmenskommunikation
Telefon: 089/360 44-8329
Fax: 089/360 44-8066
E-Mail: Florian.Martius@gsk.com

Sonja Luz | GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Weitere Informationen:
http://www.glaxosmithkline.de

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