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Ein neues Gerät für orthopädische Anwendungen

15.02.2006


Die orthopädische Chirurgie ist in Fällen der Extremitätenverlängerung und spezifischen Frakturebehandlung ein extrem schwieriger und für den Patienten äußerst schmerzhafter Prozess.



Ein israelisches KMU entwickelte ein neues Verfahren zum Einsatz im Bereich der intramedullären Frakturstabilisierung und Extremitätenverlängerung. Die Technologie umfasst einen intramedullären Nagel, der mit Hilfe eines externen Schraubensystems eingesetzt wird. Sie ermöglicht die kontrollierte Verlängerung durch gesteigerte Knochenbildung (Osteogenese).



Ein solches Verfahren könnte sich bei der Behandlung von Erkrankungen wie Beinlängendifferenz (LLD - Limb Length Discrepancy) und Osteosyntheseproblemen als nützlich erweisen. Der intramedulläre Nagel kann eine Vereinigung der Fraktur bewirken, die Heilung beschleunigen und den Prozess somit für den Patienten angenehmer gestalten. Die Genauigkeit dieser Technologie überträgt sich auf winzige Schäden des Weichgewebes sowie des Nerven- und Gefäßsystems, was diese Anwendung noch attraktiver macht.

Es wird davon ausgegangen, dass die Gesamtkosten geringer als für derzeit angewandte Verfahren ausfallen, und das Unternehmen will weitere Entwicklungsmöglichkeiten für dieses Projekt finden. Im Idealfall wird eine Zusammenarbeit in Form von Joint-Venture-Abkommen oder Verträgen zur finanziellen Unterstützung mit Produzenten im Bereich der Orthopädie angestrebt. Der Partner muss in der Lage sein, das Endprodukt herzustellen und zu vermarkten.

Aaron Stern | ctm
Weitere Informationen:
http://www.irc.org.il

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