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Telemedizin in der Sehtherapie

19.10.2001


Mit dem Visuellen Restitutionstraining (VRT) der NovaVision AG in Magdeburg hält die Telemedizin und das Verfahren der Restitution Einzug in die Therapie von Gesichtsfelddefekten. Nachdem in klinischen Studien nachgewiesen werden konnte, dass Gesichtsfelddefekte nach Hirnschädigungen und N. opticus-Läsionen teilweise oder vollständig wiederherstellbar sind, indem Bereiche mit noch vorhandenem Residualsehen wiederholt durch Lichtreize stimuliert werden, wurde ein computergestütztes Training entwickelt. Die von NovaVision entwickelten Software-Programme ermöglichen den Patienten mittels des Visuellen Restitutionstrainings eine ambulante Rehabilitation.



Klinische Studien zeigen auf, dass sich die Gesichtsfeldgrenze durch ein VRT durchschnittlich um rund 6° (Range bis 20°) verschiebt, auch wenn mit dem Training erst Jahre nach der Verletzung begonnen wurde. Eine Katamnese zeigt, dass das verbesserte Sehen bei den meisten Patienten auch lange nach Beendigung des Trainings anhält.



Das Gesichtsfeldtraining mit Lichtstimulation wird von Patienten rund sechs Monate, eine Stunde täglich, am heimischen PC-Monitor durchgeführt. Die Ergebnisse werden per Email oder per Post an das Zentrum für Sehtherapie zur Auswertung übersandt. Die individuelle Trainings-Software wird auf die jeweiligen Fortschritte der Patienten sukzessive abgestimmt.

Die Programme erlauben eine Vielzahl von Variationsmöglichkeiten hinsichtlich Größe und Leuchtdichte der Lichtreize, Helligkeit des Hintergrundes, Darbietungsdauer der Reize und Interstimulus-Intervall. Die Ergebnisse können abgespeichert und ausgedruckt werden.

Weitere Informationen erteilt Dr. med. Gereon Boos, NovaVision AG, Tel.: 0391 – 6360060

| NovaVision AG

Weitere Berichte zu: Gesichtsfelddefekt Lichtreiz Sehtherapie Telemedizin VRT

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