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Biofeedbacktherapie als Migräne - Prophylaxe anerkannt

02.02.2006


Biofeedbacktherapie von der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft als Migräne - Prophylaxe anerkannt

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Erstmals hat die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) in ihren Leitlinien zur Behandlung von Migräne der Biofeedbacktherapie eine ebenso hohe Wirksamkeit bescheinigt wie einer medikamentösen Therapie. Gerade Patienten, die unter häufigen Migräne-Attacken leiden, empfiehlt die Fachgesellschaft eine Biofeedbacktherapie.

Bei der Vorstellung der neuen Leitlinien zur Behandlung der Migräne betonte die Fachgesellschaft, dass Vorbeugung und Prävention eine zentrale Bedeutung in der Behandlung einnehmen. Dies gilt insbesondere für Patienten, die häufig unter Migräne leiden: Menschen, die mehr als dreimal pro Monat eine Migräneattacke aushalten müssen oder deren Attacken länger als 72 Stunden dauern oder die schlecht auf eine medikamentöse Akuttherapie ansprechen, können durch vorbeugende Maßnahmen die Häufigkeit der Schmerzanfälle deutlich senken. Verhaltenstherapeutische Strategien wie Biofeedback seien für solche Patienten empfehlenswert. Die Wirksamkeit, betonte die DMKG sei genauso hoch wie bei einer medikamentösen Therapie. dies konnte durch verschiedene Studien belegt werden. Migräne ist ein anfallsartig auftretender, periodisch wiederkehrender, überwiegend einseitiger Kopfschmerz, der oft mit Übelkeit und Erbrechen einhergehen. In der Bundesrepublik ist Migräne weit verbreitet. Experten gehen davon aus, das etwa 16 Prozent der Frauen und sechs Prozent der Männer in Deutschland unter Migräne leiden. Auch Schulkinder sind betroffen: etwa drei Prozent haben regelmäßige Migräneattacken.

Biofeedback ist eine wissenschaftlich anerkannte Therapie, deren Wirksamkeit in zahlreichen großen Studien belegt worden ist. Auch andere Krankheitsbilder wie Tinnitus, Inkontinenz oder ADHS können mit Biofeedback deutlich gelindert werden.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Henner Lüttecke, presse@dgbfb.de

Henner Lüttecke | idw
Weitere Informationen:
http:// www.dgbfb.de

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