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Ein neues System zur frühzeitigen Vorbeugung einer Embolie bei Tauchern

11.01.2006


Die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Personen zu gewährleisten, die Reisen in den Weltraum oder aber Tiefsee-Erkundungen unternehmen, ist eine der wissenschaftlichen Anforderungen, die an die Technologien zur Unterstützung solcher Versuche gestellt werden.



Eine neue, von einem israelischen Forscher entwickelte Erfindung könnte einen Wendepunkt beim Verfahren darstellen, wie Taucher (und möglicherweise auch Astronauten) vor dem Auftreten von Gasembolien gewarnt und geschützt werden. Embolien werden durch das Vorkommen von Gasbläschen im Blutkreislauf verursacht und können je nach bewirkter Blockierung tödlich enden. Sie werden durch die Veränderung des Drucks in der Umgebung (Tiefsee und Weltraum) hervorgerufen, und in einigen Fällen können solche Veränderungen für Taucher und Astronauten katastrophal enden.

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»Blutkreislauf »Embolie »GBI


Dieses innovative Gerät, der Gas Bubble Indicator (GBI), kann als ein neuer biophysiologischer, optischer und nicht-invasiver Sensor bezeichnet werden. Er kann effektiv in Echtzeit das Vorkommen und die Ansammlung von Gasbläschen im Blutkreislauf überwachen und somit ein verlässliches Bild des physiologischen Zustands der Einzelperson liefern und jegliche Schäden abwenden.

Der GBI kann als Einzelgerät genutzt werden oder Teil eines erweiterten Tauchcomputers sein und so schnellere Vergleiche mit bestehenden Dekompressionstabellen ermöglichen. Die Endanalyse wird eine komplette Übersicht über das Vorkommen von Gasbläschen im Blutkreislauf und darüber liefern, wie sich dieses auf die zur Dekompression erforderliche Zeit auswirkt.

Die Technologie hinter dem GBI besteht im Wesentlichen aus einem Lichtstrahl, der die Blutgefäße durchleuchtet und das Vorkommen und die Größe von Gasbläschen sowie ihren Grad der Anhäufung überwacht. Gleichzeitig kontrolliert das Gerät auch die Vitalfunktionen des Tauchers und liefert ihm ein Feedback in Echtzeit.

Die Entwickler wollen das Potenzial dieser Technologie nun weiter erforschen und suchen zur weiteren Unterstützung Akteure aus der Industrie, die sich aktiv in diesem Tätigkeitsbereich bewegen.

Sharon Zimmerman | ctm
Weitere Informationen:
http://www.irc.org.il

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