Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Pillen über Internet"

20.09.2001


Bücher, Schallplatten, ja sogar Pizza kann man mittlerweile online über das Internet bestellen. Schon seit langem gibt es im World Wide Web auch Apotheken, über die man Pillen aller Art bekommt. Doch so einfach ist die Sache nicht. Denn in Deutschland ist der Versandhandel mit Medikamenten verboten. Gisela Schauman-Dunkhase vom Journal für die Frau kennt aber Tricks, wie diese Verbote umgangen werden.

"Ein holländischer Online-Apotheker zum Beispiel ist bei uns gerichtlich gestoppt worden. Er umgeht jetzt das deutsche Versandverbot, indem er deutschen Kunden anbietet, einen Kurier zu schicken, der das Medikament direkt in Holland abholt."

Natürlich ist es zunächst einmal positiv, wenn Medikamente günstiger sind. Aber Vorsicht: Im Web gibt es nicht nur seriöse Anbieter.

"Schwarze Schafe unter den Internet-Apotheken verschicken jede Arznei ohne Rezept. So nimmt vielleicht ein Herzkranker Viagra, das bei solcher Vorbelastung tödlich sein kann und solche Beispiele gibt es reichlich."

Manche Anbieter agieren sogar regelrecht kriminell.

"Es werden riskante Medikamentenfälschungen geliefert oder längst verfallene Präparate und sogar Päckchen ohne Inhalt. Oft sind Beipackzettel falsch oder fehlen ganz. Aber darauf sind Patienten, die sich selbst behandeln, ja unbedingt angewiesen.

Aber: Im Internet kann man bei Medikamenten viel Geld sparen. Gisela Schaumann-Dunkhase gibt einige Beispiele

Der Web-Versand kann durchaus günstig sein - zum Beispiel für Frauen, die immer ihre gewohnte Antibaby-Pille vom Arzt verschrieben kriegen. Das müssen sie ja selbst bezahlen, und im Internet-Versand können sie dabei vielleicht 10 bis 25 % sparen."

Jeder, der sich selbst behandelt, sollte über die Präparate und deren Gefahren genau informiert sein. Mehr zum Thema Medikamente aus dem Internet und die wichtigsten Online-Adressen gibt`s im neuen Journal für die Frau, das jetzt an allen Kiosken erhältlich ist.

Birgit Mertin | ots

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Sind Epilepsie-Patienten wetterfühlig?
23.05.2017 | Universitätsklinikum Jena

nachricht Dual-Layer Spektral-CT: Bessere Therapieplanung beim Bauchspeicheldrüsenkrebs
18.05.2017 | Deutsche Röntgengesellschaft e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten