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Ohne Bauchschnitt in den Dünndarm

12.09.2005


Erkrankungen des Dünndarms können heute mit Hilfe der Doppelballon-Enteroskopie nicht nur besser diagnostiziert, sondern häufig auch besser behandelt werden. "Das Verfahren ersetzt in vielen Fällen aufwendige und gefährliche Operationen, bei denen sonst ein Bauchschnitt nötig gewesen wäre", sagt Professor Dr. med. Christian Ell, Direktor der Klinik für Innere Medizin II der Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden, im Vorfeld der 60. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), die vom 14. bis 17. September 2005 in Köln stattfindet.

Noch bis vor wenigen Jahren waren nur kleine Teile des Dünndarms der endoskopischen Diagnostik und Therapie zugänglich. Ein Meilenstein in der Entwicklung der modernen Dünndarmdiagnostik ist deshalb bis heute die Einführung der Kapsel-Endoskopie im Jahr 2001. Mit diesem Verfahren kann die gesamte Oberfläche des vier bis sechs Meter langen Dünndarms umfassend und direkt untersucht werden. Eine weitere entscheidende Verbesserung stellt die Entwicklung der Doppelballon-Enteroskopie dar: Mit ihr ist es nicht nur möglich, Proben im Dünndarm zu entnehmen, sondern auch therapeutische Maßnahmen durchzuführen. "Davon profitieren vor allem Patienten mit chronischen Bauchschmerzen oder Durchfällen sowie diejenigen, bei denen chronische Blutungen oder Tumore im Dünndarm vermutet werden", so Professor Ell. Im Rahmen der 60. Jahrestagung der DGVS, vom 14. bis 17. September in Köln, wird der Experte auf einer Pressekonferenz über den Stand der Entwicklung in der modernen Dünndarmdiagnostik berichten.

TERMINHINWEIS:

Pressekonferenz:
Donnerstag, 15. September 2005, 13 bis 14 Uhr
Ort: Konferenzraum D, Congress-Centrum West KölnMesse

mit den Themen:
Highlights der Tagung
Neue Methoden in der Endoskopie
Interdisziplinäre Behandlung bei Gallenweg- und Pankreaserkrankungen
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen - chirurgische Therapie. Was hat sich geändert?
Moderne Dünndarmdiagnostik
Zweithäufigste Krebsart in Deutschland: das kolorektale Karzinom

Akkreditierung für Journalisten:

_ Ich werde an der Pressekonferenz Donnerstag, 15. September, 13 bis 14 Uhr in Köln teilnehmen.

_ Bitte vermitteln Sie mir ein Interview mit Professor Dr. Christian Ell.

_ Ich kann leider nicht teilnehmen. Bitte senden Sie mir die Presseunterlagen
_ per Print
_ per Mail

Name:
Medium:
Adresse:
Tel./E-Mail:

Kontakt für Journalisten:
Pressestelle DGVS
Beate Schweizer
Pf 30 11 20, 70451 Stuttgart
Tel.: 0711 8931 295, Fax: - 167
E-Mail: info@medizinkommunikation.org

Medizin - Kommunikation | idw
Weitere Informationen:
http://www.awmf.org
http://www.dgvs.de

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